Monthly Archives: Februar 2016

Uruguay

Das kleine Uruguay, auch die Schweiz von Südamerika genannt, hat seinen Besuchern jede Menge zu bieten. Zu den Highlights zählen die kosmopolite Hauptstadt Montevideo, das wunderhübsche Colonia – von Buenos Aires aus mit der Fähre zu erreichen – und die Partyhochburg Punta del Este. Dazu kommen herrliche Strände, köstliche Weine, einsame Haciendas, die dazu einladen, für ein paar Tage selbst zum Uruguayer zu werden – die Liste der Argumente für einen Abstecher nach Uruguay ist lang. Auch Reiseführergigant Lonely Planet hat das erkannt, und Uruguay kurzerhand unter die Top 25 Destinationen für 2016 gewählt. Da empfiehlt es sich, schnell zu sein und dem zu erwartenden Besucheransturm zuvor zu kommen!

 

Patagonien

Patagonien, der südlichste Zipfel von Südamerika, ist der Inbegriff wilder Schönheit und fasziniert vor allem mit seiner Weite. Mit seinen klaren Flüssen, zerklüfteten Gipfeln, verschneiten Gletschern, sanften Hügeln, tiefen Seen und dichten Wäldern ist Patagonien das Mekka schlechthin für Outdoorfreunde.

Zwei der bekanntesten Orte sind Calafate und El Chaltén, Tor zum Los Glaciares Nationalpark mit dem berühmten Perito Moreno Gletscher.

 

Salta und Jujuy

Die beiden nordwestlichen Provinzen von Argentinien sind wie Ying und Yang. Die Zwillingsregionen bestechen durch eine umwerfende landschaftliche Schönheit und eine faszinierende Kultur. Die Region zieht sich von den Nebelwäldern nach Westen bis zum Puna Hochland und umfasst einige der imposantesten Gipfel der Anden. Die beiden charmanten, kolonialen Hauptstädte sind Ausgangspunkt beispielsweise zu den Schluchten von Cafayate und Humahuaca, den traditionellen Dörfern im Tal Calchauiíes, den Nationalparks Calilegua und El Rey sowie der Weinregion Cafayate.

 

Iguazú-Wasserfälle

Die Iguazú-Wasserfälle gehören zu den Top-Highlights, die der südamerikanische Subkontinent zu bieten hat. Die größten Wasserfälle der Welt zählen zum Weltkulturerbe der UNESCO. Argentinien teilt sich diesen Superlativ mit dem Nachbarland Brasilien, wobei man auf der argentinischen Seite näher an die Fälle herankommt und hautnah miterleben kann, wie sich die Wassermassen in die Tiefe stürzen. Die Wasserfälle werden auch „Garganta del Diablo“, Teufelsrachen, genannt – und wer einen Blick in die Schlucht wirft, versteht weshalb. Es gibt auf beiden Seiten zahlreiche Aussichtspunkte, auch ist es möglich mit dem motorisierten Schlauchboot die Stromschnellen hinauf bis unmittelbar unter die Fälle zu fahren.

 

Mendoza

Die quirlige Stadt lebt von ihren breiten Avenidas, den charakteristischen Plätzen und den mondänen Kaffees. Es lohnt sich, mehrere Tage für den Aufenthalt in Mendoza einzuplanen, denn die Stadt zieht jeden Besucher mit der spannenden Mischung aus argentinischer Gelassenheit und trubeliger Aktivität schnell in ihren Bann.

Einzigartig ist auch das Nachtleben der Wüstenstadt, doch wirklich berühmt ist Mendoza auf der ganzen Welt für seinen Wein. Rings herum reiht sich ein Weingut an das Nächste, alle haben ihre Türen, Weinberge und Keller für Touristen geöffnet. Die nahegelegenen Anden laden außerdem zum Wandern, Fahrradfahren, Raften oder sogar Skifahren ein.

 

Aktuelle Informationen zum Zika-Virus in Südamerika

Es gibt derzeit Ausbrüche des Zika-Virus in Südamerika. Als Spezialist für Reisen nach Südamerika möchten wir es nicht versäumen, Ihnen aktuelle Informationen zum Virus und seiner Ausbreitung mitzuteilen.

Der folgende Text beruht auf Informationen von der WHO. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an einen Mediziner.

Was ist die Zika-Virus-Infektion und wie wird der Virus übertragen?

Die Zika-Virus-Infektion wird durch den Stich einer infizierten Aedes-Stechmücke verursacht. Die häufigsten Symptome von einer Zika-Virus-Infektion sind leichtes Fieber und Hautausschlag, in der Regel begleitet von Muskel- oder Gelenkschmerzen und allgemeinem Unwohlsein. Die Symptome treten 2-7 Tage nach der Infektion auf.

Ein Viertel der Infizierten entwickelt die obengenannten Symptome, die zumeist nur mild auftreten und bis zu einer Woche andauern können. Die Symptome sind vergleichbar mit den Dengue- oder Chikungunya-Erkrankungen. Bislang  sind  nur vereinzelte Todesfälle dokumentiert, die überwiegend mit vorherigen Erkrankungen in Zusammenhang standen.

Neurologische und Autoimmun-Komplikationen sind selten, wurden aber in den Ausbrüchen in Polynesien und kürzlich in Brasilien beschrieben.

Wie wirkt sich der Zika Virus auf Schwangere aus?

Schwangere Frauen tragen das gleiche Risiko wie der Rest der Bevölkerung, mit dem Zika-Virus infiziert zu werden,. Wissenschaftler nehmen an, dass es bei der Infektion mit dem Zika-Virus bei Embryos im Mutterleib zu Schädelfehlbildungen führen kann.

Empfehlung: Schwangere sollten möglichst von nicht zwingend notwendigen Reisen in Gebiete mit aktuellen Zika-Ausbrüchen Abstand nehmen.

Kann Zika behandelt werden?

Die Behandlung besteht in der Linderung von Schmerzen, Fieber und anderer Symptome, die den Patienten Unannehmlichkeiten bereiten. Es wird empfohlen, sich auszuruhen und viel zu trinken, um Dehydrierung zu vermeiden. Es gibt keinen Impfstoff oder bestimmte Medizin gegen diesen Virus.

Ist es ratsam in Länder zu reisen, in denen der Zika-Virus im Umlauf ist?

Die WHO spricht keine Reise- oder internationale Handelsbeschränkungen im Zusammenhang mit dem Zika-Virus aus. Reisenden wird empfohlen, die vorgeschlagenen Vorkehrungen zu treffen, um Mückenstiche zu vermeiden (s. u.).

Welche Länder sind betroffen?

Barbados | Bolivien | Brasil | Dominikanische Republik | Ecuador | El Salvador | Französisch-Guayana | Guadeloupe | Guatemala | Guyana | Haiti | Honduras | Jungferninseln | Martinique, Kolumbien | Martinique | Mexico | Panama | Paraguay | Puerto Rico | Saint Martin | Suriname | Venezuela

Die Aedes-Stechmücke ist nicht im Hochland anzutreffen. Neuste Informationen zur Ausbreitung gibt es hier.

Welche Maßnahmen sollten ergriffen werden, um die Zika-Virus-Infektion zu verhindern?

Die effektivste Prävention ist das Vermeiden von Mückenstichen:

  • Verwenden Sie stets ein Mückenmittel
  • Tragen Sie langärmeligen und möglichst helle Kleidung
  • Nutzen Sie Moskitonetze