Monthly Archives: Oktober 2015

Pristiños, ein klassisches Weihnachtsgebäck aus Ecuador

Die “pristiños” sind ein typisches Weihnachtsdessert in Ecuador. Das köstliche Schmalzgebäck wird mit Sirup gereicht. Meist hat es die Form einer Krone – doch das darf der Bäcker entscheiden.

Zutaten für den Teig:

1 Tasse Mehl

½ TL Salz

½ TL Hefe

50 g Butter

3-5 Tropfen Zitronensaft

¼ -1/3 Tasse Wasser

Olivenöl

Zutaten für das Sirup:

500 g Panela (Masse aus Zuckerrohrsaft)

½ l Wasser

1 Zimtstange

1 TL Zitronensaft

 Zubereitung:

Mehl, Salz und Hefe mischen und mit der Butter vermengen. Anschließen langsam den Zitronensaft und das Wasser hinzugeben und für 10 Minuten kneten, bis der Teig elastisch wird. Den Teig mit Frischhaltefolie abdecken und für 1,5 Stunden stehen lassen.

Den Teig ausrollen, bis er eine Dicke von ca. 2 Millimetern erreicht. Den Teig in jeweils 2 Zentimeter breite Stücke schneiden, diese an der Außenseite in Abständen von 0,5 Zentimetern einschneiden und einen Ring formen. Anschließend in Öl braten.

Das Wasser mit der Panela, dem Zimt und dem Zitronensaft aufkochen, bis es eine honigartige Konsistenz erreicht.

Die pristiños mit dem Sirup beträufeln – und guten Appetit!

Fiestas de Quito – ganz Quito feiert

Die heute legendären Fiestas de Quito, die Feste von Quito, nahmen ihren Anfang mit der Gründung der Stadt am 6. Dezember 1534 unter dem Spanier Sebastián de Benalcázar.

Bis 1950 wurde dieser Tag nur sehr verhalten gefeiert, ein kleiner Umzug war den Quiteños genug der Ehre. 1960 sollte sich das Blatt wenden, aus der kläglichen Prozession von einst wurden drei Wochen voller Feierlichkeiten und Events. Die heutigen Fiestas de Quito dauern von der letzten Novemberwoche bis zur zweiten Dezemberwoche, Höhepunkt ist die Zeit vom 1. bis 6. Dezember. Dann gleicht die gesamte Stadt einem einzigen Fest.

Das Herzstück ist die „Serrenata Quiteña“ am 5. November, dem Vorabend des großen Tages. In allen Stadtvierteln finden Konzerte statt, musikalische Klassiker der Stadt wie der Chulla Quiteña bringen Quito zum Klingen.

Wer Quito während den Fiestas besucht, den erwartet eine spannende und erlebnisreiche Zeit voller Kulturveranstaltungen, Ausstellungen, Märkte und Konzerte. An jeder Ecke können lokale Leckereien gekostet werden und die imposanten Kirchen und Klöster der Stadt öffnen ihre Türen.

Eines der Highlights ist der „Umzug der nationalen Brüderlichkeit“ mit zahlreichen reich geschmückten Wägen. Bedeutende Persönlichkeiten der Stadtgeschichte fahren durch die Straßen der Stadt und stellen historische Szenen nach. Fokloregruppen aus allen Teilen des Landes zeigen kulturelle Darbietungen aus den Regionen von Ecuador.

Liebster Programmpunkt für die Kinder ist das traditionelle Seifenkistenrennen mit selbstgebauten Gefährten, während die Jugendlichen sich besonders auf die Chivas, grellbunte Partybusse, die mit lauter Musik durch die Stadt fahren, freuen.

Sie möchten Ihre Reise nach Ecuador mit einem Besuch der Fiestas de Quito verbinden? Sprechen Sie uns an.

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Mit dem Tren Crucero durch Ecuador

Der kürzlich renovierte Tren Crucero, zu Deutsch Kreuzfahrtzug, führt von Ecuadors Hauptstadt Quito auf 2800 Metern bis hinunter nach Guayaquil an der Pazifikküste. Die Strecke gilt als eine der schwierigsten der Welt. Während der Bus die Distanz von 450 Kilometern in nur zehn Stunden überwindet, schlängelt sich der Zug vier Tage lang durch die abwechslungsreiche Landschaft von Ecuador. Einst diente der Zug dazu, das Hochland mit der Küste zu verbinden und so die regionalen Anbauprodukte der Regionen leichter transportieren zu können, heute ist er einer der luxuriösesten Touristenzüge in Lateinamerika. Gemütliche Polstersessel, allesamt Fensterplätze, verteilen sich großzügig auf zwei Waggons. Für Geselligkeit sorgen der Bar- und der offene Panoramawagen. Der Tren Crucero hat keine Schlafwägen, die Passagiere übernachten in typischen Haciendas entlang der Strecke.

Die Fahrt mit dem Tren Crucero ist eine exklusive Sightseeingtour durch nahezu das ganze Land. Jeden Tag sind abwechslungsreiche Stopps eingeplant, wie beispielsweise der Besuch von Rosen- oder Kakaofarmen sowie Mahlzeiten in landestypischen Restaurants.

Der höchste Punkt der Reise ist Urbina auf knapp 3600 Metern, der spektakulärste wohl Alausí. Hier wartet die sogenannte Teufelsnase, eine scheinbar unüberwindbare Felswand. Ein cleverer Ingenieur legte die Schienen im Zickzack, damit der Zug so auf nur drei Kilometern knapp 400 Höhenmeter überwinden kann. Einst konnte man das spannende Manöver vom Dach des Zuges aus beobachten, heute ist dieser Nervenkitzel verboten und die schaulustigen Passagiere müssen sich mit dem Blick aus dem Fenster begnügen.

Weitere klangvolle Namen entlang der Bahnstrecke sind beispielsweise Machachi, El Boliche, Riobamba oder Guamote. Die Kulisse der majestätischen Andengipfel wird allmählich zu Kakaoplantagen und Reisfeldern, der Anblick von Lamas und Alpakas wird seltener und das Klima verändert sich merklich. An den meisten Bahnhöfen warten Folkloregruppen in traditioneller Tracht und begrüßen die Reisenden mit Tanz und Musik.

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Südamerika schmecken: Yerba de Mate

Mate ist ein Tee, der aus den getrockneten Blättern der Yerba Mate Pflanze besteht und der in weiten Teilen Südamerikas, nämlich in Uruguay, Paraguay, Argentinien, Teilen Brasiliens und in Chile, genossen wird. Schon die Guarani-Indianer bezeichneten den Tee als Verjüngungsgetränk.

So kurz die Zutatenliste, so kompliziert die Zubereitung – doch die Mühe lohnt sich!

Zutaten

  • Yerba Mate
  • Kaltes Wasser
  • Heißes, nicht kochendes Wasser

Zubereitung

Um den Matetee richtig zuzubereiten, benötigt man eine Kürbisflasche oder Kalebasse, auch Mate genannt, und einen Metallstrohhalm, die sogenannte Bombilla.

Als erstes wird die Yerba in den Mate gefüllt, bis dieser zu höchstens drei Vierteln voll ist. Der Mate wird mit der Hand abgedeckt und ein paar Mal über Kopf geschüttelt. So gelangen die besonders feinen Bestandteile der Yerba nach unten und liegen obenauf, wenn man den Mate wieder richtig herum dreht. Die Yerba soll nicht flach im Mate liegen sondern wird zu einem Mate “Hügel” aufgeschüttelt.

Als nächstes wird etwas lauwarmes Wasser an den “Fuß” des Yerba-Hügles gegeben, damit die Yerba quellen kann. Dabei sollte der untere Teil des Hügels befeuchtet werden, jedoch kein Wasser übrigbleiben.

Die Yerba soll nun mindestens fünf Minuten lang quellen, bevor die Bombilla „eingestochen“ wird. In die Vertiefung die sich beim Einstechen der Bombilla bildet, wird 70-80°C heißes Wasser gegossen. Man sollte den Mate nicht komplett mit Wasser füllen, sondern den oberen Teil des Matehügels trocken lassen. Diese trockene Yerba nimmt man dann bei späteren Aufgüssen mit dazu, um den Geschmack möglichst konstant zu halte

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Seno Otway, Heimat der Magellanpinguine

Seno Otway ist ein großer Inlandssund zwischen der Halbinsel Brunswick und der Insel Riesco im Süden von Chile. Die natürliche Wasserstraße liegt in einem Tal am Fuße eines Gletschers und ist über einen kleinen Fluß, der die Anden durchkreuzt, mit dem Pazifik verbunden.

Der Otway-Sund ist für seine große Vielzahl an Tierarten bekannt, der berühmteste Bewohner ist der Magellan-Pinguin. Jahr für Jahr brüten hier knapp 60.000 der befrackten Vögel.

Auch Vogelbeobachter und Fotografen kommen hier voll auf ihre Kosten.

Die beste Reisezeit um die Pinguine zu sehen sind die Monate zwischen Oktober und März:

10. bis 15. September

Die Pinguine kommen von der Südküste Brasiliens und den Falklandinseln an.

15. bis 30. September

Die Partnersuche und der Nestbau beginnen.

1. bis 15. Oktober

Die Pinguine paaren sich und legen ihre Eier.

November

Die Eier werden ausgebrütet.

15. November bis 15. Dezember

Die Pinguinbabys schlüpfen.

Januar und Februar

Die kleinen Pinguine wechseln ihr Fell und lernen schwimmen.

15. März bis April

Die Pinguine kehren in ihre Heimat zurück.

Möchten auch Sie die Magellanpinguine in Chile besuchen? Wir helfen Ihnen bei der Reiseplanung.

E-Mail: info@suedamerika-csi.de
Tel.: 069-92 00 99 01 oder 040-76 79 34 00
www.suedamerika-csi.de

Abenteuer und wilde Schönheit – der Torres del Paine-Nationalpark

Patagonien ist für viele ein echtes Traumziel, das schon lange auf der Reisewunschliste steht. Der südliche Teil von Chile und Argentinien klingt nach Abenteuer, nach unberührter Natur, nach exotischen Tier- und Pflanzenarten, Gletschern, Fjorden – einfach nach dem Ende der Welt.
Wir stellen Ihnen eine viertägige Trekkingtour in Torres del Paine, das sogenannte W-Trekking vor, die Sie beliebig mit einem Aufenthalt in anderen Teilen Patagoniens oder weiteren Regionen in Chile kombinieren können. Die Übernachtungen finden in typischen Lodges im Nationalpark statt, wo zumeist auch Frühstück und Abendessen eingenommen werden.

Am ersten Tag reisen Sie von Punta Arenas, Puerto Natales oder Calafate in den Torres del Paine Nationalpark. Sie werden abgeholt und in Ihre Lodge gebracht, wo Sie Ihr erstes Abendessen in der atemberaubenden Umgebung genießen und sich auf die bevorstehende Wanderung vorbereiten können.

Nach der ersten Nacht steht am zweiten Tag mit dem französischen Tal das erste Highlight auf dem Programm. Nach einem steilen Aufstieg von knapp 1,5 Stunden genießen Sie einen herrlichen Ausblick auf den Paine Grande mit seinen zahlreichen Hängegletschern, mit 3030 Metern der größte Berg im Nationalpark. Der Trek bringt sie tief ins Herz des Gebirges. Bestaunen Sie die bizarren Felsformationen, die ein gigantisches Amphitheater zu bilden scheinen.

Am nächsten Tag stehen der Pehoé-See und der Grey-Gletscher auf dem Programm. Sie wandern am Ufer des tiefblauen Sees entlang, bis Sie am nördlichen Ausläufer des Grey-Gletschers ankommen. Mit dem Boot geht es dann am Fuße des majestätischen Gletschers entlang, vorbei an Eisbergen und Schollen, über den teilweise zugefrorenen See.

An Tag erwartet Sie der Trek zu den berühmten den Torres, den Felstürmen die Torres del Paine seinen Namen gaben. Der Blick auf die riesigen Felstürme, die über dem Paine-Massiv thronen, entschädigt für alle Strapazen und ist ein gebührender Abschluss der Trekkingtour.

Zur weiteren Information und Buchung können Sie sich gern jederzeit an uns wenden:

 

E-Mail: info@suedamerika-csi.de
Tel.: 069-92 00 99 01 oder 040-76 79 34 00
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