Monthly Archives: Januar 2015

Südamerika schmecken: brasilianische Feijoada

Falls Sie es in diesem Jahr nicht zum Karneval nach Rio schaffen, können Sie sich mit unserem Rezept des Monats zumindest kurzzeitig nach Südamerika träumen.
So können Sie das brasilianische Nationalgericht, den Bohneneintopf Feijoada, nachkochen:

Zutaten für 10 Personen

  •   8 l Wasser
  •   1 kg schwarze Bohnen, abgespült
  •   Salz
  •   Pfeffer
  •   4 Lorbeerblätter
  •   600 g Speck am Stück
  •   600 g luftgetrocknetes gesalzenes Rindfleisch, in Stücke geschnitten
  •   350 g geräucherte Schweinerippchen
  •   2 geräucherte Wurst, in Stücke geschnitten
  •   500 g scharf gewürzte Wurst, in Stücke geschnitten
  •   2 EL Öl
  •   4 Knoblauchzehen, gehackt
  •   2 Zwiebeln, gehackt
  •   2 große Bund frische Petersilie, gehackt
Zubereitung
Zubereitungszeit: 25 Minuten  ›  Kochzeit: 2 Stunden

6 l Wasser, Bohnen, Salz, Pfeffer und Lorbeerblätter in einen großen Topf geben, zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und 50 Minuten köcheln lassen.
Die Hälfte des Specks in grobe Stücke schneiden, die andere Hälfte klein würfeln und beiseite stellen.In der Zwischenzeit 2 l Wasser in einem großen Topf bei hoher Hitze zum Kochen bringen. Das getrocknete Rindfleisch und die Rippchen hineingeben und 25 Minuten simmern lassen. Die großen Speckstücke und die Wurst zugeben und weitere 25 Minuten simmern lassen.
Das Fleisch herausnehmen, zu den Bohnen geben und noch einmal 45 Minuten simmern lassen.

Etwas Öl in einer großen Pfanne erhitzen und Knoblauch darin 45 Sekunden anbraten. Zu den Bohnen geben. In derselben Pfanne die kleinen Speckwürfel 2 Minuten auslassen. Zwiebeln zugeben und hellbraun und weich anbraten. Petersilie zugeben und alles gut verrühren. Die Mischung ebenfalls zu den Bohnen geben, umrühren und weitere 25 Minuten köcheln lassen, bis alles gut durch ist. Das Fleisch herausnehmen und auf einer Servierplatte anrichten, die Bohnen in eine Schüssel gießen und heiß mit Reis servieren.

Als Getränke empfehlen wir kaltes Bier oder – natürlich – Caipirinha.

Dieses Rezept stammt von der brasilianischen Köchin Nivea Schmidt. Wer nicht selbst kochen möchte, kann ihre legendäre Feijoada immer Samstags in ihrem Cafe in Frankfurt kosten. Weitere Informationen unter www.vidabio.de

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Karneval in Südamerika: Oruro, Bolivien

Auch in Bolivien, dem kleinen Andenstaat im Herzen Südamerikas, gibt es einen sehenswerten Karneval, und zwar in Oruro. Dieser ist über 2000 Jahre alt und seit 2001 UNESCO Weltkulturerbe.

Seinen Ursprung hat das Fest in den Traditionen der indigenen Bevölkerung, bevor es zu einem christlichen Ritual wurde, um die Feierlichkeiten zu Ehren der Jungfrau Candelaria am 2. März einzuläuten.

Auch die moderne Version des Karnevals beginnt mit einer Zeremonie, die der Jungfrau Candelaria gewidmet ist. Anschließend führen über 48 Folkloregruppen mehr als 18 verschiedene traditionelle Tänze aus allen Regionen des Landes vor. Dieser Karnevalsumzug dauert drei Tage und drei Nächte, besteht aus 28.000 Tänzern und 10.000 Musikern und hat eine Länge von über vier Kilometern. Ziel des Umzugs ist die Grotte Pie de Gallo, wo am Sonntag der Heiligen Jungfrau Ehre erwiesen wird.

Das Spektakel findet in diesem Jahr vom 12. bis 15. Februar statt.

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Foto: Minube

 

Karneval in Südamerika – Barranquilla, Kolumbien

Der Karneval von Barranquilla ist das wichtigste Folklorefestival in Kolumbien und der zweitgrößte Karneval in Südamerika. 40 Tage vor Ostern bleibt in der kolumbianischen Metropole das öffentliche Leben stehen und Einwohner und Touristen feiern vier Tage bei Tanz und Musik, wobei die verschiedenen kulturellen Einflüsse, von den Spaniern über die Afrikaner bis hin zu den indigenen Einwohnern, deutlich werden. Seit 2003 gehört auch der Karneval von Barranquilla zum UNESCO Weltkulturerbe.
Tänzer und Schauspieler stellen die Verschmelzung der Kulturen dar, aus allen Ecken erklingen tropische Rhythmen und die ganze Stadt tanzt unermüdlich zu Cumbia, Porro, Fandango, Mapalé oder Chandé. Die Höhepunkte des Karnevals sind die Nacht der Guacherna, ein altes Trommelinstrument, die Schlacht der Blumen und natürlich La Gran Parada – die große Parade. Der Rosenmontag steht ganz im Zeichen des Orchesterfestivals, bei dem lateinamerikanische und afrikanische Bands in verschiedenen Kategorien gegeneinander antreten. Am Dienstag schließlich stirbt Joselito, Symbolgestalt des Karnevals, und wird unter großem Wehklagen begraben – nur um im nächsten Jahr wieder aufzuerstehen. Denn wie der Slogan des Karnevals besagt: „Wer dabei ist, genießt es.“ – in diesem Jahr übrigens vom 14. bis 17. Februar. Weitere Informationen und Buchung natürlich bei uns auf der Seite: www.suedamerika-csi.de

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Karneval in Südamerika – Karneval von Rio

Die Feiertage sind vorbei, hierzulande ist es derzeit meist kalt, grau und dunkel.
Passend zu Südamerika bringt unser Newsletter deshalb in diesem Monat etwas Fernweh und Farbe ins Haus: im Januar dreht sich alles um die größte Party des Jahres, den Karneval.

Denn der ist nicht nur in Köln ein großes Thema, sondern auch in Südamerika. Das legendäre Sambafestival in Rio de Janeiro ist hinlänglich bekannt, doch auch andernorts gibt es spektakuläre Karnevalsfeierlichkeiten, die jeder Südamerikareise das Krönchen aufsetzen. Wir stellen Ihnen hier die vier spektakulärsten Karnevalsparties in Südamerika vor – heute geht es los mit dem Klassiker:

Rio de Janeiro, Brasilien

Mit jährlich über 500.000 Besuchern aus aller Welt ist der Karneval von Rio die unangefochtene Nummer eins, wenn es um närrisches Treiben in Südamerika geht. 40 Tage vor Ostern wird in der Metropole am Zuckerhut fünf Tage lang wild und ausgelassen gefeiert – doch ist der Karneval für die Brasilianer nicht nur eine einzige Party, sondern fester Bestandteil ihrer kulturellen Identität.
Höhepunkt ist die Samba-Parade, bei der jede Sambaschule der Stadt ein Motto auswählt, nach dem dann die Wagen dekoriert und die Kostüme gestaltet werden. Insgesamt treten am Sonntag und am Montag jeweils sechs Sambaschulen mit 3.000 bis 5.000 Teilnehmern auf. 2015 findet der Karneval von Rio vom 13. bis 18. Februar statt.
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