Monthly Archives: Oktober 2014

Kunst aus Lateinamerika: René Fuentes zeigt Impressionen aus Puerto Montt

Die kleine Hafenstadt Puerto Montt ist Gegenstand der Gemälde des Chilenen René Fuentes.
Puerto Montt ist berühmt für die umliegende Seenregion und außerdem ein beliebter Ausgangspunkt für Trekkingtouren und Kreuzfahrten. Dementsprechend wählte René zahlreiche maritime und bergige Motive, doch auch Landschaftsdarstellungen und Portraits gehören zu seinem Portfolio.
Besuchen Sie die Ausstellung noch bis 31. Dezember 2014 in unserem Büro in der Friedensstraße und lassen Sie sich zu einer Reise in den Süden von Chile inspirieren.

Ecuador und die magischen Galapagosinseln

Die Galapagosinseln, knapp 1000 Kilometer für der Küste von Ecuador im Pazifik gelegen und seit 1979 UNESCO Weltnaturerbe, sind ein faszinierendes Reiseziel. Stellen Sie sich vor umgeben von Seehunden, Riesenschildkröten und exotischen Vogelarten am Strand entlang zu spazieren, vor der Kulisse schroffer Vulkangesteine einen unvergesslichen Sonnenuntergang zu genießen und ihrer Abenteuerlust beim Tauchen, Schnorcheln, Surfen, Kajaken oder Segeln freien Lauf zu lassen. Das alles und noch viel mehr können Sie auf den Galapagosinseln erleben. Doch am berühmtesten ist der Archipel bis heute für die unglaubliche Vielfalt an Tierarten, die er beheimatet. Nicht umsonst werden die magischen Inseln auch die Wiege der Evolution genannt.

Man erreicht die Galapagosinseln mit einem zweieinhalbstündigen Flug von Quito oder Guayaquil auf dem Festland Ecuadors aus. Am besten lassen sich die Inseln mit einer Kreuzfahrt entdecken, wer sich davor scheut kann auch ein Hotel buchen, beispielsweise auf der Insel Santa Cruz, und die Umgebung mit mehreren Tagestouren entdecken.

Ein kleiner Überblick über die Inseln und ihre Besonderheiten:

Auf der Inseln Bartolome steht der berühmte Pinnacle Rock, eine bizarre Vulkansteinformation. Hier sind Pinguine und Seelöwen zuhause, die umliegenden Gewässer bieten großartige Möglichkeiten zum Schnorcheln.

Rabida ist die einzige Insel im Archipel, auf der alle neun Darwinfinken zu finden sind. Der rote Sandstrand beherbergt eine riesige Seelöwenkolonie, außerdem wachsen hier einige endemische Kakteenarten.

Auf Santa Fe gibt es eine der schönsten Höhlen des Archipels zu entdecken, wie auch zahlreiche endemische Vogelarten – beispielsweise den Galapagosfalken und Darwinfinken – und Riesenechsen.

Isabela, die größte der Galapagosinseln, ist mit einem besonderen Artenreichtum gesegnet. Tierliebhaber finden hier Pinguine, Flamingos, Meeresschildkröten, Meeresechsen und den seltenen flugunfähigen Kormoran. All das vor der Kulisse endloser Sandstrände, dichter Mangrovenwälder und bizarrer Lavaformationen.

Nord Seymour ist die Insel der Seevogel-Kolonien. Hier kann man die Tiere aus nächster Nähe beim Balzen, Brüten und Nestbau beobachten.

Santa Cruz ist die am dichtesten besiedelte aber gleichzeitig die grünste Insel, die Hauptstadt Puerto Ayora ist ein farbenfrohes und malerisches Städtchen. Neben weißen Sandstränden und Lavatunnels erregen hier vor allem die legendären Riesenschildkröten das Aufsehen der Besucher. Sehenswert ist auch die Charles Darwin Research-Station.

Española ist berühmt für den niedlichen Blaufußtölpel, der allein schon wegen seines Namens allseits beliebt ist. Eine dramatische Kulisse bildet das Puerto Suarez Blasloch, von dem aus das Meerwasser unablässig in die Höhe spritzt.

Fernandina, die jüngste der Inseln, ist gleichzeitig die einzige, auf der sich keine Tierarten tummeln. Dafür besticht Fernandina mit ihrer vulkanischen Landschaft und wird gerne auch als „zeitloses Land“ bezeichnet.

Floreana fasziniert mit ihren geologischen Formationen ebenso wie mit den beheimateten Spezies. Hier hausen Pinguine, Flamingos, Rochen, Meeresschildkröten und ab und an sogar der ein oder andere Hai.

In San Cristobal ging einst Charles Darwin zum ersten Mal auf den Galapagosinseln an Land. Ob ihm auch damals schon die hier beheimateten Rotfußtölpel, Galapagosschildkröten und Seelöwen neugierig dabei zugesehen haben? Puerto Baqueriza auf San Cristobal ist übrigens die Hauptstadt des Archipels.

Die ständige Strömung hat tiefe Höhlen in die Lavagesteine an der Küste von Santiago gegraben. Die flauschigen Robben, die hier zu Hause sind, stört das nicht weiter, sie fühlen sich hier pudelwohl.

Haben wir Sie neugierig gemacht? Auf unserer Website erfahren Sie mehr über das einzigartige Naturparadies Galapagos.

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Südamerika schmecken – Ceviche de Canchalagua

Die Ceviche, roher Fisch oder Meeresfrüchte, in Limettensaft mariniert, ist ein wichtiger Bestandteil der Küche Ecuadors. Auf den Galapagosinseln wird das Traditionsgericht mit einer besonderen Muschel, der Canchalagua, die nur hier zu finden ist, zubereitet.
Die Canchalagua ist ungefähr fünf Zentimeter groß, das weiße, weiche Fleisch ist von einer schwarzen Muschelschale eingefasst. Am häufigsten ist sie auf der Insel Cristobal zu finden.

Zutaten
1 Pfund Canchalagua-Muscheln
2 kleine  rote Zwiebeln
3 mittelgroße Rispentomaten
3 Esslöffel passierte Tomaten
3 Limetten
3 Orangen
2 Esslöffel Öl
Koriander
Salz & Pfeffer

Zubereitung

Die Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden. Die Limetten auspressen und den Saft mit den Zwiebeln und dem Öl vermengen. Anschließend den Saft der Orangen dazu geben.
Die Tomaten würfeln und untermischen.
Die Muscheln mit einem Löffel aus der Schale lösen und gut abwaschen, anschließend in kleine Stücke schneiden und ebenfalls untermischen.
Nach Belieben mit Koriander, Salz und Pfeffer abschmecken.

Foto: twicsy.com