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24 Stunden in Buenos Aires: nach diesen Insidertipps wollen Sie nie wieder weg.

Cafe Tortoni

Cafe Tortoni

Buenos Aires ist eine der angesagtesten Metropolen in Lateinamerika, wenn nicht sogar der ganzen Welt. Geschichte und Kultur, Shoppingfreuden von Second Hand-Fundstücken bis Designermode, hippe Restaurants, ein aufregendes Nachtleben und ein prall gefüllter Eventkalender – Argentiniens Hauptstadt kann mit einem vollen Programm aufwarten. Ein derart üppiges Angebot erfordert ständige Entscheidungen: Wie  kann man das Beste aus 24 Stunden in Buenos Aires machen?

Ein gutes Frühstück ist essentiell für den richtigen Start in den Tag und schafft die Grundlage für kommende Erlebnisse. La Bohème im Stadtviertel Palermo ist ein einer alten Villa im französischen Stil untergebracht und spezialisiert sich namensgerecht auf süße und pikante Crêpes. Ein aufregendes argentinisch-europäisches Geschmackserlebnis bietet die Variante gefüllt mit der süßen Milchkaramellcreme Dulce de Leche.  Das breite Angebot an frischen Fruchtsäften sorgt für die notwendigen Vitamine.

In der exklusiven Zona Norte lockt das moderne Naná zu fast jeder Uhrzeit mit ausgefallenen Sandwichkreationen und typischen Tapas. Während die minimalistische Einrichtung skandinavisch anmutet lädt der gemütliche Patio dazu ein, zu Verweilen und die Sonnenstrahlen einzufangen.

Gut gesättigt geht es daran, die Geheimnisse der Altstadt zu erkunden. Hier ist Argentiniens reiche Geschichte an jeder Ecke spürbar, Legenden, Anekdoten und Geschichten schwirren durch die Luft. An der Ecke Yrigoyen und Alsina wartet der Legislatur-Palast, in dem zwischen 1946 und 1952 Evita Peróns Stiftung für Sozialhilfe untergebracht war. Der erste Stock stellt ihr Ankleidezimmer nach. Zwei Häuserblöcke weiter nach links steht die älteste Apotheke der Stadt aus dem Jahr 1834 mit dem klangvollen Namen La Estrella, der Stern. Heute ist die Apotheke zwar noch in Betrieb, gehört aber inzwischen zum Stadtmuseum.

Das Gebäude Manzana de las Luces aus dem Jahre 1633 wurde von den Jesuiten errichtet und verbindet mit einem ausgeklügelten Tunnelsystem alle bedeutenden Bauwerke der Stadt, darunter der Cabildo oder die Kathedrale. Im Jahre 1806 nutzen die damaligen Bewohner, die sogenannten Criollos, das unterirdische Wegesystem, um die Engländer zu besiegen. Heute sind hier ein Markt und ein Kulturzentrum untergebracht. In der Straße Belgrano 601 ragt das monumentale Gebäude Otto Wulff hervor, das 1914 auf Wunsch des österreich-ungarischen Konsuls in Buenos Aires errichtet wurde. Die höchste Kuppel stellt Kaiser Franz Josef den I. dar während die untere Kuppel Kaiserin Sissi gewidmet ist.

Derart viel Kultur macht hungrig, und glücklicherweise ist der nächste Gourmettempel  hier niemals weit entfernt. El Tortoni ist der Inbegriff der Kaffeekultur in Buenos Aires. Nach seiner Eröffnung im Jahre 1958 wurde das Lokal gern von Schriftstellern, Dichtern, Musikern und anderen Künstlern besucht, angeführt vom berühmten Maler Benito Quiquela Martín aus dem Viertel La Boca. Heute wirkt das Tortoni, als sei hier die Zeit stehen geblieben, die Bibliothek und die häufigen Auftritte verschiedener Jazz Bands sind eine Hommage an den einstigen Treffpunkt der geistigen Elite von Buenos Aires.

Heute schmecken die argentinischen Spezialitäten besonders gut wenn man sich ins Gedächtnis ruft, dass sich hier schon Albert Einstein oder König Juan Carlos die Bäuche vollschlugen.

Ein Kontrastprogramm dazu ist das Szenerestaurant Biutiful der angesagten Kette Wanama in Palermo.  Hier trifft guter Geschmack und Design auf Gerichte mit organischen, frischen Zutaten. Besonders der Brunch ist sehr zu empfehlen.

Nun ist die Zeit gekommen, das Shoppingmekka Buenos Aires auf Herz und Nieren zu testen.  Neben den zahlreichen Boutiquen gehört unbedingt der ehemalige Fruchtmarkt Abasto auf die Liste. Die Ikone der Art Deco Architektur beherbergt eine riesige Shoppingmall.

Bücherwürmer fühlen sich wohl im Ateneo Grand Splendid, der größten und schönsten Buchhandlung in ganz Südamerika. Das ehemalige Theater wurde liebevoll restauriert und lädt dazu ein, sich mit einem spannenden Buch und einem Kaffee niederzulassen und die Zeit zu vergessen.

Wenn noch etwas Zeit bleibt lohnt es sich, dem Stadtviertel San Telmo einen Besuch abzustatten. Eine Tasse Kaffee, beispielsweise im Künstlerhaus und Concept Store Lumio, hilft die Energiereserven aufzuladen.

Etwas Besonderes verbirgt sich hinter der Adresse Chile 371: das Haus von Mafalda. Das Comicmädchen ist für viele eine Ikone von Buenos Aires.

Nach einem Bummel durch die ruhige Straße Defensa mit ihren beeindruckenden Bauwerken wartet der Markt von San Telmo, einst wichtiger Umschlagsplatz der europäischen Einwanderer und heute Markt für alles, von Gemüse über Kleidung. Auch von außen ist das Renaissancegebäude aus dem Jahre 1897 einen zweiten Blick wert.

Ein exklusives Dinner wartet im Tegui, einem der 50 besten Restaurants Lateinamerikas, wo zeitgenössische argentinische Küche serviert wird. Eine gute Wahl ist auch das Szenerestaurant Leitmotiv, wo Kunst und Gastronomie unter einem Dach zusammenkommen. Feierwütige haben abends die Qual der Wahl zwischen zahllosen Bars und Diskotheken, wie beispielsweise dem Tangoclub La Catedral. Wer auf sakrale Stimmung hofft, ist hier eher falsch. Tänzer aller Standards teilen sich bei mitreißender Livemusik die Tanzfläche und ziehen Einheimische und Besucher in das sonst wenig bekannte Viertel Almagro.

Nach einem derart vollen Tag sollte ein gemütliches Bett winken. Glückicherweise verfügt Buenos Aires über ein riesiges Angebot an Hotels für jeden Geschmack und jedes Budget. Eine gute Wahl sind die Boutique-Hotels MineHome oder Fierro.

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Weitere Informationen unter http://turismo.buenosaires.gob.ar/en.

 

Zehn Gründe für Buenos Aires: Deshalb gehört die Metropole jetzt auf jede Bucket List!

Es gibt viele Gründe für einen Besuch in Buenos Aires. Nicht ohne Grund wählten die Nutzer von Trip Advisor die argentinische Hauptstadt bei den Traveler’s Choice Awards 2016 zum besten Reiseziel in Südamerika.

Aus diesen zehn Gründen gehört die Metropole auf jede Bucket List für 2017:

  • Großer Spaß, kleine Kosten: Buenos Aires hat nicht nur eine Menge architektonischer, historischer und kultureller Schätze zu bieten. Zahlreiche Unternehmungen werden sogar völlig kostenlos angeboten. Dazu zählen beispielsweise über 20 Stadtführungen welche das facettenreiche Buenos Aires zeigen. So kann sich der Besucher auf die Spuren des Tango begeben oder mehr über die leidenschaftliche Tradition des Fußballs in der Stadt erfahren. Wer es aktiver mag, kann aus verschiedenen kostenfreien Sportangeboten wie Joggen, urbanem Trekking oder Rudern wählen.
  • Hauptsache es schmeckt: Ein wichtiger Teil einer jeden Reise ist es, sich durch die Landesküche zu probieren. Die traditionelle Gastronomie von Buenos Aires hat ihre Wurzeln in Italien und Spanien und kann vor allem in den Vierteln Palermo, Las Cañitas, Recoleta, San Telmo und Puerto Madero nach Herzenslust gekostet werden. Wer nicht mindestens einmal das typische argentinische Grillgericht aus bestem Fleisch verspeist hat, sollte sich nicht wieder zuhause blicken lassen. Einen Besuch wert sind auch die farbenfrohen Märkte, darunter der BA Market, die einen Einblick in die vielfältigen Produkte aus allen Ecken des Landes bieten.
  • Gesund und grün: Mit urbanem Design und gesunden Angeboten sorgt die Stadt für eine bessere Lebensqualität von Bewohnern und Besuchern. Großzügige Grünflächen laden zum Ausruhen oder Sport treiben ein. Dank hervorragend ausgebauter Radwege ist es möglich, die Stadt mit dem Fahrrad zu entdecken, auch Stadttouren auf dem Rad werden angeboten.
  • Mit Leidenschaft am Ball: Ganz Argentinien ist unglaublich fußballbegeistert. Der Besuch eines Fußballspiels in Buenos Aires ist ein einmalig emotionales Erlebnis. Allen voran steht hier der legendäre “Súperclásico”, das Spiel zwischen den beiden beliebtesten Mannschaften, River und Boca.
  • Gardel, Piazzolla und der Tango: Tango ist der Inbegriff von Sinnlichkeit und Nostalgie – und Sinnbild von Buenos Aires. Getanzt wird in nahezu allen Vierteln in den sogenannten “Milongas” und “Tanguerías” mit Orchestern und Live-Darbietungen. Zu den berühmtesten Tänzern zählen Carlos Gardel und Astor Piazzolla.
  • Die Welt ist ein Theater: Mit über 300 Theatern steht Buenos Aires in Lateinamerika an erster und weltweit an vierter Stelle. Zu den anerkanntesten Bühnen der Welt zählt beispielsweise das Colón, wo regelmäßig Opern-, Ballett- und Schauspielaufführungen von internationalem Niveau gezeigt werden.
  • Shoppen bis die Kreditkarte glüht: Shopping ist der liebste Zeitvertreib nicht nur der Bewohner sondern auch vieler Besucher der Stadt. Neben Einkaufszentren mit Boutiquen namhafter Marken in den Avenidas Santa Fe oder Florida lohnt sich ein Abstecher zu den Outlets in den Avenidas Córdoba und Aguirre.
  • In Buenos Aires sind die Nächte lang: Buenos Aires schläft nie. Ein großes Angebot an Restaurants, Bars und Diskotheken sorgt für ein aufregendes Nachtleben, vor allem in Palermo, San Telmo und Puerto Madero. Buenos Aires ist zudem ein beliebtes Ziel der internationalen LGBT-Gemeinde.
  • Papst Francisco: Um die Stadt auf den Spuren des Papstes Francisco zu erkunden bietet sich der eigens gestaltete Rundgang an, bei dem die wichtigsten Stationen seines Lebens in den Vierteln Flores, Monserrat und Balvanera besucht werden. Auch die Kathedrale, in der er über 20 Jahre lang Messen abhielt, steht auf dem Programm.
  • Unterwegs und doch daheim: Bei aller Vielfalt, allen Extremen und allen Überraschungen ist Buenos Aires ein hervorragender Gastgeber. Menschen aus aller Welt fühlen sich hier dank der warmherzigen Bewohner, der hervorragenden Küche und der weltoffenen Atmosphäre wie Zuhause.

Das Geheimnis von San Agustín in Kolumbien

In San Agustin, südlich von Cali im Süden Kolumbiens, liegt eine der wichtigsten, eindrucksvollsten und am wenigsten erforschten Ausgrabungsstätten Südamerikas.

500 imposante Statuen aus Stein wachen hier über ihr Territorium und blicken geheimnisvoll in die Ferne. Auf den ersten Blick erinnern die steinigen Gesellen an ihre Brüder auf der Osterinsel. Zwar weniger bekannt als die chilenischen Moai, sind die Statuen in San Agustín dennoch nicht weniger spannend – gerade, weil ihre Geschichte auch heute noch Archäologen zahlreiche Rätsel aufgibt. Man geht davon aus, dass sie zwischen 555 vor und 1630 nach Christus entstanden sind, Tiere oder maskierte Monster darstellen und während Beerdigungen und spirituellen Zeremonien zum Einsatz kamen. Hier sind Hobbyforscher gefragt – vielleicht gelingt es Ihnen, das Geheimnis der namenlosen Gesellen zu lüften?

Hier ist es wichtig, keine Eile zu haben und auf den Spuren der Vergangenheit zu wandeln und sich darauf einzulassen. Im Auch das archäologische Museum auf dem Gelände ist sehr empfehlenswert.

 

Ingapirca, eine meisterliche Koproduktion der Inka und der Kanari in Ecuador

Ingapirca, zu Deutsch „Inka-Mauer“, liegt auf 3.00 Meter inmitten der Anden im südlichen Ecuador nahe der Kolonialstadt Cuenca.

Einst lebten in dieser Gegend die Kanari, deren Mondtempel Teil der Basis der Festung darstellt. Ende des 15. Jahrhunderts fielen die Inka ein und besiegten die Kanari. Anschließend schlossen sie sich mit ihnen zu einer Gemeinschaft zusammen, und errichteten gemeinsam einen zweiten Tempel, den Sonnentempel. Dementsprechend ist Ingapirca keine Festung sondern eine Kultstätte, die von den Inka und den Kanari nach und nach um ein Observatorium, Grabstätten und rituelle Bäder erweitert wurde. Die Anlage bietet noch heute einen weiten Blick über die Umgebung, einst war Ingapirca dementsprechend von strategischer Bedeutung für Kampf und Verteidigung. Noch vor der endgültigen Fertigstellung wurde es von den Spaniern erobert und geplündert. Ein Großteil der Steine wurde für den Bau der spanischen Kirchen in Cuenca verwendet.

Auch sonst hat Cuenca, eine der schönsten Städte Ecuadors, eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten zu bieten, darunter zwei gegenüberstehende Kathedralen mit hellblauen Kuppeln.

 

 

Die Osterinsel in Chile – wo Südamerika auf die Südsee trifft

Trotz einer gewaltigen Entfernung von 3.700 Metern vom Festland gehört die Osterinsel, die von ihren Bewohnern Rapa Nui (Nabel der Welt) genannt wird, seit 1888 zu Chile.

Die vulkanische Insel mit ihren knapp 3.500 Einwohnern liegt im Pazifischen Ozean und ist seit 1995 Unesco-Weltkulturerbe.

Faszinierender als die lebendigen Bewohner sind die versteinerten: Das größte Highlight der Osterinsel, die übrigens so heißt, weil sie am Ostersonntag entdeckt wurde, sind die riesigen Moai-Steinstatuen, die mit grimmigem Blick über ihre Insel wachen. Die drei bis 12 Meter hohen Felsgiganten wurden von den Nachkommen der polynesischen Einwanderer zwischen 800 und 1600 errichtet. Je vier bis sechs Statuten stehen auf großen Grabstätten, unter denen sich Grabkammern befinden.

Der Einfluss der Südsee wird vor allem beim Tapati-Fest deutlich, bei sechs dem traditionelle gekleidete Männer in ausgefallenen Sportarten wie Bananenschlittenrennen gegeneinander antreten und um den Titel des Tangata-Man kämpfen.

 

Kuélap, die mystische Festung der Nebelkrieger in Nordperu

Wer Peru automatisch mit Machu Picchu gleichsetzt, ist weit gefehlt. Das sogenannte „Land der Inka“ hat noch viel mehr Kulturschätze zu bieten.

Im Herzen der Region Amazonas im nordperuanischen Nebelwald thront auf 3000 Meter Höhe die beeindruckende Festung Kuélap. Ihre Bauherren war das präkolumbianische Volk der Chachapoyas, zu deutsch Nebelkrieger, die hier zwischen 800 und 1470 vor Christus lebten.

Noch ist die Anreise nach Kuélap ein wahres Abenteuer, vom Dorf Tingo am Fuße der Anden aus geht es mit dem Jeep 1,5 Stunden entlang des Tales, in Serpentinen den Berg hinauf. Das wird sich Mitte 2017 ändern, denn dann eröffnet eine Seilbahn, die alle Besucher in bequemen 20 Minuten auf den Gipfel bringt.

Die erhöhte Lage von Kuélap garantiert einen einwandfreien Rundumblick, deshalb gehen Archäologen davon aus, dass die Festung zur Verteidigung erbaut wurde. Dennoch wurde Kuélap einst schließlich von den Inka eingenommen.

Rund um die Festung zieht sich eine gewaltige Mauer von knapp 20 Meter Höhe, der Eingang ist nur über drei sehr schmale Eingänge möglich. Im Inneren bieten bis zu 420 runde Steinhäuser mit Zick-Zack-Verzierungen und Friesen einen Einblick in den Alltag der Chachapoyas. Auch Grabstätten, Zeremonialstätten und Verteidigungsanlagen sind auf dem Gelände zu finden.

Ein Besuch in Kuélap gleicht einer faszinierenden Reise in die Vergangenheit, zu einer Kultur von der heute hierzulande viel zu wenig bekannt ist. Die Kombination aus beeindruckenden Zeitzeugen längst vergangener Tage und die unberührte Natur in der Umgebung machen den Reiz dieser Sehenswürdigkeit aus.

 

 

Mit dem Tren Crucero durch Ecuador

Der kürzlich renovierte Tren Crucero, zu Deutsch Kreuzfahrtzug, führt von Ecuadors Hauptstadt Quito auf 2800 Metern bis hinunter nach Guayaquil an der Pazifikküste. Die Strecke gilt als eine der schwierigsten der Welt. Während der Bus die Distanz von 450 Kilometern in nur zehn Stunden überwindet, schlängelt sich der Zug vier Tage lang durch die abwechslungsreiche Landschaft von Ecuador. Einst diente der Zug dazu, das Hochland mit der Küste zu verbinden und so die regionalen Anbauprodukte der Regionen leichter transportieren zu können, heute ist er einer der luxuriösesten Touristenzüge in Lateinamerika. Gemütliche Polstersessel, allesamt Fensterplätze, verteilen sich großzügig auf zwei Waggons. Für Geselligkeit sorgen der Bar- und der offene Panoramawagen. Der Tren Crucero hat keine Schlafwägen, die Passagiere übernachten in typischen Haciendas entlang der Strecke.

Die Fahrt mit dem Tren Crucero ist eine exklusive Sightseeingtour durch nahezu das ganze Land. Jeden Tag sind abwechslungsreiche Stopps eingeplant, wie beispielsweise der Besuch von Rosen- oder Kakaofarmen sowie Mahlzeiten in landestypischen Restaurants.

Der höchste Punkt der Reise ist Urbina auf knapp 3600 Metern, der spektakulärste wohl Alausí. Hier wartet die sogenannte Teufelsnase, eine scheinbar unüberwindbare Felswand. Ein cleverer Ingenieur legte die Schienen im Zickzack, damit der Zug so auf nur drei Kilometern knapp 400 Höhenmeter überwinden kann. Einst konnte man das spannende Manöver vom Dach des Zuges aus beobachten, heute ist dieser Nervenkitzel verboten und die schaulustigen Passagiere müssen sich mit dem Blick aus dem Fenster begnügen.

Weitere klangvolle Namen entlang der Bahnstrecke sind beispielsweise Machachi, El Boliche, Riobamba oder Guamote. Die Kulisse der majestätischen Andengipfel wird allmählich zu Kakaoplantagen und Reisfeldern, der Anblick von Lamas und Alpakas wird seltener und das Klima verändert sich merklich. An den meisten Bahnhöfen warten Folkloregruppen in traditioneller Tracht und begrüßen die Reisenden mit Tanz und Musik.

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Wale beobachten in Ecuador

Denkt man an die Tierwelt in Ecuador, kommen den meisten zunächst die Galapagosinseln in den Sinn. Doch das kleine Land am Äquator kann auch in den anderen Regionen mit einer faszinierenden, vielfältigen Fauna aufwarten.

Ein besonderes Naturschauspiel ereignet sich jedes Jahr von Juni bis Ende September vor der Pazifikküste des Landes, dann tummeln sich hier Hunderte von Buckelwalen. Die riesigen Meeressäuger nehmen die knapp 7000 Kilometer lange Reise von der Antarktis bis nach Südamerika auf sich, um sich in den wärmeren Gewässern zu paaren, fortzupflanzen und ihre Jungen aufzuziehen. Die neugeborenen Walkälber würden in der eisigen Antarktis nicht überleben, vor der Küste Ecuadors finden sie alles, was sie für ihre ersten Lebensmonate brauchen.

Ein ausgewachsener Buckelwal ist rund zwölf bis 15 Meter lang und etwa 30 Tonnen schwer, selbst die Jungtiere bringen bereits zwei bis drei Tonnen auf die Waage.
Trotz ihres enormen Körpergewichts sind Buckelwale agil und athletisch, zur Freude ihrer Beobachter können die Tiere mehrere Meter aus dem Wasser schnellen.

Die besten Orte, um in Ecuador Wale zu beobachten sind Puerto Lopez, Salinas, Bahia de Caraquez und Mompiche.
Während der Walsaison beinhalten unsere Reisen in Ecuador, während denen die Küstenregion besucht wird, Bootstouren mit Walbeobachtung.

Informieren Sie sich:
E-Mail: info@suedamerika-csi.de
Tel.: 069-92 00 99 01 oder 040-76 79 34 00
www.suedamerika-csi.de

Ecuador und die magischen Galapagosinseln

Die Galapagosinseln, knapp 1000 Kilometer für der Küste von Ecuador im Pazifik gelegen und seit 1979 UNESCO Weltnaturerbe, sind ein faszinierendes Reiseziel. Stellen Sie sich vor umgeben von Seehunden, Riesenschildkröten und exotischen Vogelarten am Strand entlang zu spazieren, vor der Kulisse schroffer Vulkangesteine einen unvergesslichen Sonnenuntergang zu genießen und ihrer Abenteuerlust beim Tauchen, Schnorcheln, Surfen, Kajaken oder Segeln freien Lauf zu lassen. Das alles und noch viel mehr können Sie auf den Galapagosinseln erleben. Doch am berühmtesten ist der Archipel bis heute für die unglaubliche Vielfalt an Tierarten, die er beheimatet. Nicht umsonst werden die magischen Inseln auch die Wiege der Evolution genannt.

Man erreicht die Galapagosinseln mit einem zweieinhalbstündigen Flug von Quito oder Guayaquil auf dem Festland Ecuadors aus. Am besten lassen sich die Inseln mit einer Kreuzfahrt entdecken, wer sich davor scheut kann auch ein Hotel buchen, beispielsweise auf der Insel Santa Cruz, und die Umgebung mit mehreren Tagestouren entdecken.

Ein kleiner Überblick über die Inseln und ihre Besonderheiten:

Auf der Inseln Bartolome steht der berühmte Pinnacle Rock, eine bizarre Vulkansteinformation. Hier sind Pinguine und Seelöwen zuhause, die umliegenden Gewässer bieten großartige Möglichkeiten zum Schnorcheln.

Rabida ist die einzige Insel im Archipel, auf der alle neun Darwinfinken zu finden sind. Der rote Sandstrand beherbergt eine riesige Seelöwenkolonie, außerdem wachsen hier einige endemische Kakteenarten.

Auf Santa Fe gibt es eine der schönsten Höhlen des Archipels zu entdecken, wie auch zahlreiche endemische Vogelarten – beispielsweise den Galapagosfalken und Darwinfinken – und Riesenechsen.

Isabela, die größte der Galapagosinseln, ist mit einem besonderen Artenreichtum gesegnet. Tierliebhaber finden hier Pinguine, Flamingos, Meeresschildkröten, Meeresechsen und den seltenen flugunfähigen Kormoran. All das vor der Kulisse endloser Sandstrände, dichter Mangrovenwälder und bizarrer Lavaformationen.

Nord Seymour ist die Insel der Seevogel-Kolonien. Hier kann man die Tiere aus nächster Nähe beim Balzen, Brüten und Nestbau beobachten.

Santa Cruz ist die am dichtesten besiedelte aber gleichzeitig die grünste Insel, die Hauptstadt Puerto Ayora ist ein farbenfrohes und malerisches Städtchen. Neben weißen Sandstränden und Lavatunnels erregen hier vor allem die legendären Riesenschildkröten das Aufsehen der Besucher. Sehenswert ist auch die Charles Darwin Research-Station.

Española ist berühmt für den niedlichen Blaufußtölpel, der allein schon wegen seines Namens allseits beliebt ist. Eine dramatische Kulisse bildet das Puerto Suarez Blasloch, von dem aus das Meerwasser unablässig in die Höhe spritzt.

Fernandina, die jüngste der Inseln, ist gleichzeitig die einzige, auf der sich keine Tierarten tummeln. Dafür besticht Fernandina mit ihrer vulkanischen Landschaft und wird gerne auch als „zeitloses Land“ bezeichnet.

Floreana fasziniert mit ihren geologischen Formationen ebenso wie mit den beheimateten Spezies. Hier hausen Pinguine, Flamingos, Rochen, Meeresschildkröten und ab und an sogar der ein oder andere Hai.

In San Cristobal ging einst Charles Darwin zum ersten Mal auf den Galapagosinseln an Land. Ob ihm auch damals schon die hier beheimateten Rotfußtölpel, Galapagosschildkröten und Seelöwen neugierig dabei zugesehen haben? Puerto Baqueriza auf San Cristobal ist übrigens die Hauptstadt des Archipels.

Die ständige Strömung hat tiefe Höhlen in die Lavagesteine an der Küste von Santiago gegraben. Die flauschigen Robben, die hier zu Hause sind, stört das nicht weiter, sie fühlen sich hier pudelwohl.

Haben wir Sie neugierig gemacht? Auf unserer Website erfahren Sie mehr über das einzigartige Naturparadies Galapagos.

Perus Klassiker: Arequipa, Cuzco, Machu Picchu

Unsere Reise des Monats führt nach Peru, entdecken Sie mit uns die berühmten Stätten des Andenstaates.

Nach der Landung in Lima verlassen Sie die Hauptstadt direkt wieder, auf der Panamericana geht es in Richtung Süden nach Paracas. Hier erwarten Sie zahlreiche Naturhighlights wie die Ballestas-Inseln, auch Klein-Galapagos genannt und Heimat von Seelöwen, Pinguinen und unzähligen Vogelarten, oder die Oase Huacachina. Ebenfalls in dieser Gegend finden sich die berühmten Nazca-Linien, rätselhafte Scharbilder in Form von Tieren, Zeichen und Figuren. Besonders gut lassen sich die Nazca-Linien bei einem Rundflug entdecken.

Nächste Station auf der Reise ist Arequipa, die weiße Stadt, die ihren Namen den zahlreichen aus weißem Vulkangestein erbauten Häusern zu verdanken hat. Eines der wichtigsten Highlights in Arequipa ist die Klosteranlage Santa Catalina.

Mit dem Titicaca-See erwartet Sie dann bereits die nächste Ikone Perus. Von Puno aus geht es zu den schwimmenden Schilfinseln der Uros und auf die Insel Taquile, Heimat der strickenden Männer.

Gestärkt mit einer leckeren Trucha, einer Lachsforelle aus dem Titicacasee, und einem Pisco Sour geht es nach einem Abstecher ins Urubamaba-Tal weiter nach Cuzco, Wiege der Inka und Tor zu Machu Picchu.

Auch das charmante Cuzco selbst ist sehenswert mit seiner Kathedrale, dem Hauptplatz Plaza de Armas und der Festung Sacsayhuamán. Hier haben Sie Gelegenheit etwas zu entspannen bevor das absolute Highlight der Reise auf dem Programm steht: Der Besuch der einstigen Hauptstadt des Imperiums der Inka. Wandern Sie durch die Ruinenstätte Machu Picchu und lassen Sie die unglaubliche Mystik dieses Ortes auf sich wirken.

Nun neigt sich die Reise auch schon dem Ende zu, doch bleibt noch Zeit für ein paar Tage in der kosmopoliten Hauptstadt Lima, bevor es zurück nach Hause geht. Neben einem Besuch des kolonialen Stadtzentrums lohnt es sich in Lima auch, durch das moderne Viertel Miraflores und durch Barrancoa, Heimat von Künstlern und Alternativen, zu bummeln.

Auf keinen Fall verpassen sollten Sie ein Abendessen in einem der berühmten Restaurants der Hauptstadt. Empfehlenswert sind beispielsweise die Rosa Naútica, Mesa 18, Central oder das legendäre Astrid & Gastón.

 

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