Category Archive: Uruguay

Bodega Garzón

Auch die kulinarische Seite ist auf einer Reise wichtig. Neben dem Hauptnahrungsmittel Grillfleisch sind auch die Weine aus Uruguay durchaus erwähnenswert.
Die Bodega Garzón  im gleichnamigen Ort in der Provinz Maldonado gehört der New York Times zufolge sogar zu einem der 52 Orte, welche man 2016 gesehen haben muss.
Nach einer Investition in Höge von ca. US$ 85 Mio. ist auf einem Areal von 19,5 Hektar ein nachhaltiges Weingut mit Restaurant und Luxushotel entstanden. Doch nicht nur feine Weine werden dort produziert, sondern auch natives Olivenöl.
Die Bodega bietet geführte Touren mit Weinproben an, die zusammen mit einem Essen im Restaurant der Bodega oder einem Besuch der Olivenölmanufaktur Colinas de Garzón gebucht werden können.

Cabo Polonio

Capo Polonio, auf einem Felsplateau am Atlantik gelegen, gilt als einsamster Ort der Welt. Dementsprechend beschwerlich ist die Anfahrt, immerhin liegt der Ort inmitten eines Nationalparks. Vom Rand des Parks aus geht es mit privaten Jeep-Transfers weiter, wer sportlich ist kann die sieben Kilometer auch zu Fuß zurücklegen.
Sehenswert sind der Leuchtturm und vor allem die riesigen Dünen, die Cabo Polonio einrahmen. Wer Ruhe sucht, findet hier absolute Stille inmitten herrliche Küstenlandschaften und idealen Surf-Bedingungen.
Cabo Polonio ist der ideale Ort, um Alltags- oder auch Reisestress für einige Tage zu entfliehen.

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Colonia de Sacramento

Colonia de Sacramento ist die älteste Stadt Uruguays. Dementsprechend sehenswert ist die Architektur der Stadt am Rio de la Plata, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Dank einer direkten Fährverbindung bietet sich ein Abstecher nach Colonia von Buenos Aires aus an.

Für eine Stadt von recht geringer Größe hat Colonia zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten, darunter eine Vielzahl an Museen, welche die faszinierende Geschichte des Ortes wiederspiegeln. Ein ganzes Museum ist beispielsweise den Azulejos, den farbenfrohen kolonialen Fliesen, gewidmet, ein anderes den Ureinwohnern aus der Region.

Sehenswert sind auch der alte Leuchtturm, dessen Bau durch den großen Krieg unterbrochen wurde und sich deshalb über drei Jahre zog oder die Klosterruinen von San Francisco Xavier.

Wer einen Einblick in die Geschichte des Landes erhalten möchte, sollte das original erhaltene Wohnhaus Casa de Nacarello aus der Zeit der Portugiesen von 1750 besuchen, und die Seufzergasse  Calle de los Suspiros mit ihren schön restaurierten alten Häusern ist ideal für einen Stadtbummel.

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Punta del Este

Das Badeörtchen Punta del Este ist das Nizza Südamerikas. Edle Hotels, weiße Sandstrände und preisgekrönte Restaurants ziehen Stars und Sternchen an, so dass die kleine Stadt im Sommer zum angesagten Treffpunkt der Reichen und Schönen wird. Aus 30.000 werden dann gerne 200.000 zumindest temporäre Einwohner. Neben Veranstaltungen wie Segelregatten, Modenschauen oder Marathonläufen ist auch das Nachtleben von Punta del Este Besucher ein wahrer Besuchermagnet, ebenso wie die tollen Strände. Besonders empfehlenswert sind die Playa Mansa mit ihren ruhigen Wassern oder der Surferstrand Playa Brava. Hier steht auch eines der beliebtesten Fotomotive des Landes, die handförmige Skulptur „Los Dedos“.

 

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Foto: Wikipedia

Montevideo

„Du bist das Buenos Aires, das wir einmal hatten und das sich mit den Jahren leise davongemacht hat“ so der bekannte argentinische Schriftsteller Jorge Luis Borges über Montevideo. Und neben der Liebe zu Mate-Tee und Tango haben die beiden Metropolen, die nur 200 Kilometer voneinander entfernt sind, einige Gemeinsamkeiten.

Auch Uruguays Hauptstadt gilt als eine der schönsten Städte in Südamerika und hat jede Menge für einen ausgiebigen „Städtetag“ zu bieten. Erste Anlaufstelle ist für viele Besucher das Teatro Solis, die berühmteste Bühne des Landes und das zweitgrößte Theater Südamerikas.

Auf dem zentralen Platz Plaza Independencia und rings herum liegen zahlreiche historische Denkmäler und Gebäude wie der Sitz des Präsidenten oder der Palacio Salva, das Wahrzeichen von Montevideo.

Das Museo Municipal de Bellas Artes „Juan Manuel Blanes“ im Stadtviertel Aires Puros ist eines der bedeutendsten Museen von Montevideo und zeigt Dauer- und Wechselausstellungen nationaler und internationaler Künstler.

Immer wieder sonntags lohnt sich ein Abstecher zum Flohmarkt Feria de Tristán Narvaja im Viertel Cordón. Auch wer keine Lust auf Shopping hat findet hier spannende Relikte aus Uruguay Vergangenheit und kann in die Geschichte des kleinen Landes eintauchen. Dreh- und Angelpunkt des Lebens in Montevideo ist die Prachtpromenade La Rambla, die entlang dem Fluss Rio de la Plata führt. Und auch auf Strandvergnügen muss in Montevideo niemand verzichten: im Süden reihen sich 20 Küstenkilometer an die Stadt.

 

Uruguay

Das kleine Uruguay, auch die Schweiz von Südamerika genannt, hat seinen Besuchern jede Menge zu bieten. Zu den Highlights zählen die kosmopolite Hauptstadt Montevideo, das wunderhübsche Colonia – von Buenos Aires aus mit der Fähre zu erreichen – und die Partyhochburg Punta del Este. Dazu kommen herrliche Strände, köstliche Weine, einsame Haciendas, die dazu einladen, für ein paar Tage selbst zum Uruguayer zu werden – die Liste der Argumente für einen Abstecher nach Uruguay ist lang. Auch Reiseführergigant Lonely Planet hat das erkannt, und Uruguay kurzerhand unter die Top 25 Destinationen für 2016 gewählt. Da empfiehlt es sich, schnell zu sein und dem zu erwartenden Besucheransturm zuvor zu kommen!

 

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Südamerika schmecken: Yerba de Mate

Mate ist ein Tee, der aus den getrockneten Blättern der Yerba Mate Pflanze besteht und der in weiten Teilen Südamerikas, nämlich in Uruguay, Paraguay, Argentinien, Teilen Brasiliens und in Chile, genossen wird. Schon die Guarani-Indianer bezeichneten den Tee als Verjüngungsgetränk.

So kurz die Zutatenliste, so kompliziert die Zubereitung – doch die Mühe lohnt sich!

Zutaten

  • Yerba Mate
  • Kaltes Wasser
  • Heißes, nicht kochendes Wasser

Zubereitung

Um den Matetee richtig zuzubereiten, benötigt man eine Kürbisflasche oder Kalebasse, auch Mate genannt, und einen Metallstrohhalm, die sogenannte Bombilla.

Als erstes wird die Yerba in den Mate gefüllt, bis dieser zu höchstens drei Vierteln voll ist. Der Mate wird mit der Hand abgedeckt und ein paar Mal über Kopf geschüttelt. So gelangen die besonders feinen Bestandteile der Yerba nach unten und liegen obenauf, wenn man den Mate wieder richtig herum dreht. Die Yerba soll nicht flach im Mate liegen sondern wird zu einem Mate “Hügel” aufgeschüttelt.

Als nächstes wird etwas lauwarmes Wasser an den “Fuß” des Yerba-Hügles gegeben, damit die Yerba quellen kann. Dabei sollte der untere Teil des Hügels befeuchtet werden, jedoch kein Wasser übrigbleiben.

Die Yerba soll nun mindestens fünf Minuten lang quellen, bevor die Bombilla „eingestochen“ wird. In die Vertiefung die sich beim Einstechen der Bombilla bildet, wird 70-80°C heißes Wasser gegossen. Man sollte den Mate nicht komplett mit Wasser füllen, sondern den oberen Teil des Matehügels trocken lassen. Diese trockene Yerba nimmt man dann bei späteren Aufgüssen mit dazu, um den Geschmack möglichst konstant zu halte

So feiert man Weihnachten in Uruguay

Der wohl wichtigste Unterschied zwischen Weihnachten in Deutschland und in Uruguay: In Uruguay fällt das Fest der Liebe mitten in den Sommer. Dennoch lassen es sich die Uruguayos nicht nehmen, ihren Weihnachtsschmuck hervorzuholen und auch der ein oder andere Weihnachtsmann läuft einem über den Weg.

Der Heilige Abend selbst steht ganz im Zeichen der Familie. Es wird gemeinsam gegrillt, getanzt und getrunken bis spät die Nacht. Der Höhepunkt der Feierlichkeiten ist ein riesiges Feuerwerk um Mitternacht. Danach ist der familiäre Teil beendet, die Jugendlichen treffen sich mit ihren Freunden in Bars oder Discotheken und die älteren Familienmitglieder bleiben gemütlich sitzen und arbeiten sich durch die Reste des Festmahls.

Am ersten Weihnachtsfeiertag geht es deutlich ruhiger zu, die Familie trifft sich zu einem opulenten Mittagessen und kuriert gemeinsam den Kater des Vorabends aus.