Category Archive: Ecuador

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Die schönsten Dschungellodges: Sani Lodge Ecuador

Die Sani Lodge liegt auf einem Gebiet von 40.000 Hektar unberührtem Regenwald im ecuadorianischen Amazonasgebiet nahe Yasuni, umgeben von 1.500 Baumarten, exotischen Pflanzen, 150 tropischen Vogel-, 13 Affen- und 1000 Schmetterlingsarten.

Zudem erwarten die Gäste der Lodge authentische Begegnungen mit den 600 Mitgliedern der indigenen Gemeinde, die hier zu Hause ist.

Maximal 38 Gäste finden in den großzügigen Bungalows mit einer Kapazität von vier Personen und privaten Badezimmern Platz.

Zur Lodge gehört zudem ein Campingplatz, der eine knappe Stunde entfernt am Ende des Wanderweges Coto in der Nähe des Flusses Challuyaku liegt. Wer das Abenteuer sucht, ist hier am richtigen Ort gelandet. Zahlreiche Aktivitäten lassen beim Aufenthalt in der Lodge keine Sekunde Langeweile aufkommen. Einen ersten Überblick über die Umgebung bietet der Aussichtsturm auf dem Gelände. Bei Wanderungen und Kajaktouren entdecken die Gäste den Regenwald und seine Bewohner. Ein Highlight ist eine Tour in den geschützten Yasuni Nationalpark sowie Besuche der indigenen Gemeinden die dort angesiedelt sind.

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Auf Kreuzfahrt im Galapagos-Archipel

Die Galapagosinseln sind eines der Paradiese auf unserer Erde. Große Teile der Inselgruppe, die ca. 1000 Kilometer vom Äquator entfernt vor Ecuadors Küste liegt, ist als UNESCO Welterbe geschützt. Zu den Tierarten, die hier beheimatet sind gehören die riesigen Galapagosschildkröten, Blaufusstölpel oder verschiedene Echsen. Die Unterwasserwelt bietet eine schillernde Kulisse für Tauch- und Schnorchelabenteuer.

Unser Partner in Ecuador verfügt über drei Schiffe mit verschiedenen Kapazitäten und Reiseverläufen. Aufgrund der Größe ist es nicht möglich, alle Inseln während einer Reise zu besuchen, so dass Sie sich für eine Himmelsrichtung entscheiden sollten.

Zentralinseln:

- Riesenschildkröten, Lavatunnel
- Galapagosfinken, Austernfischer, Weißspitzenhai, Lavastrände
- Pinnacle Rock, endemische Kakteenarten, Pinguine
- Echsen, Darwinfinken
- Blaufußtölpel
- Flamingos, Mangrovenwälder

Westinseln:

- Mangrovenwälder, Pelikane, Schildkröten
- Pinguine, Korallenstrände
- braune Pelikane
- Landechsen, Kormorane, Riesenschildkröten
- Wale

Ostinseln

- Seelöwenkolonien
- Wasserechsen
- Rotfußtölpel
- Galapagosadler
- Fregattvögel
- Lavamöwen

Südinseln

- Fregattvögelkolonie
- Seelöwen, Meeresschildkröten
- Albatrosse, Rot- und Blaufußtölpel
- Darwinfinken
- Mangroven, Flamingos, Mantas, Seelöwen
- Riesenschildkröten

Sprechen Sie uns zur Zusammenstellung Ihrer perfekten Galapagosreise an!

LAAMAZONIA

Amazonasabenteuer in der Sacha Lodge

Tag 1
Ein halbstündiger Flug bringt Sie von Quito direkt ins Herz des Dschungels. Die Sacha Lodge liegt in einem privaten, 5 000 Hektar großen Öko-Schutzgebiet im ecuadorianischen Amazonasgebiet, inmitten eines zugänglichen, doch unberührten Stück Regenwald. Nach einem kurzen Mittagessen geht es mit dem Lodge-eigenen Booten auf einen zweistündigen Ausflug den Fluß hinunter. Eine 30-Minütige Wanderung durch den Regenwald bringt Sie zum See Pilicocha, wo Sie schwimmen und zahlreiche Vögel und Tierarten in ihrem natürlichen Habitat beobachten können.

Nach der Rückkehr zur Lodge empfiehlt es sich, vor dem Abendessen dem hauseigenen Schmetterlingsreservat einen Besuch abzustatten, bevor Sie der Guide zu einer Nachtwanderung abholt.

Tag 2

Heute steht der Canopy Walk auf dem Programm, der Ihnen spektakuläre Aussichten auf den Amazonas von oben und mehrere Observatoriums-Plattformen bietet.

Wer Lust auf eine Wanderung hat, sollte den  Leoncillo Trail auszuprobieren, mit etwas Glück gibt es Affen zu sehen.

Tag 3
Heute lernen Sie auf dem Lagartococha Trail mehr über die Bräuche und Traditionen der indigenen Gemeinden aus der Gegend. Am Ziel, der Lagune Lagartococha angekommen, können Sie den See mit dem Kanu erkunden. In der Lagune leben zahlreiche Anakondas, Kaimane und Capybaras, der Guide zeigt Ihnen außerdem, wie Sie Piranhas angeln können – die gegrillt übrigens köstlich schmecken.

Auf dem Rückweg laufen Ihnen mit etwas Glück verschiedene Affenarten und sogar Faultiere über den Weg.

Tag 4

Die Sacha Lodge liegt in der Nähe des Yasuni Nationalparks, eine kurze Fahrt mit dem Kanu bringt Sie mitten hinein in das Naturschutzgebiet, wo Sie unter anderem eine Papageien-Salzlecke besuchen und den farbenfrohen Vögeln ganz nahe kommen.

Eine empfehlenswerte Wanderung für den Nachmittag ist der Pantano Trail, der vom Primärwald bis in die Moorgebiete führt.

Tag 5

Heute endet Ihr Regenwaldabenteuer mit dem Rückflug nach Quito.

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Ostern in Quito: Cucuruchos statt Osterhasen

Religion spielt in vielen Ländern Südamerikas eine wichtige Rolle und zeigt sich vielerorts in bunten, spektaktulären Festen. Ein besonderes Beispiel ist die Osterwoche in Ecuadors Hauptstadt Quito. Hier wird der Geist dieser Zeit jedes Jahr zu Ostern wieder lebendig und das historische Stadtzentrum wird zum Schauplatz der traditionsreichsten Osterprozessionen in ganz Südamerika. Jedes Jahr im März und April spiegeln zahllose christliche Zeremonien die tiefe Religiosität und den unerschütterlichen Glauben der Ecuadorianer wieder.

Quito ist zu Ostern besonders reich an Kunst und Kultur, Traditionen und Brauchtümern, Tanz und Musik und natürlich kulinarischen Genüssen. Die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Bewohner lädt Besucher dazu ein, sich den Feierlichkeiten anzuschließen und aktiv daran teilzunehmen.
Dank der ethnischen und kulturellen Vielfalt Ecuadors sind auch uralte Traditionen aus der Kolonialzeit Teil der Osterwoche in Quito.
Der Startschuss für die Feierlichkeiten fällt  mit dem Internationalen Festival für sakrale Musik. Sakrale Melodien waren ein integraler Bestandteil der christlichen Rituale im Mittelalter, Bibelpassagen und Lobpreisungen werden in Liedform vorgetragen.

Auch die traditionelle Gastronomie spielt eine große Rolle im österlichen Quito. Gericht der Saison ist die Fanesca, ein reichhaltiger Eintopf – an Zutaten wie an Symbolkraft-, entstanden aus der Fusion der indigenen mit der spanischen Küche. Die Fanesca besteht zu Ehren der zwölf Apostel aus zwölf Zutaten, darunter Klassiker aus den Anden wie Mais, Bohnen, Erbsen, Linsen oder Maní. Die Fanesca soll Zuhause mit der ganzen Familie genossen werden, doch mehr und mehr Restaurants in der Stadt bieten das Gericht inzwischen ebenfalls an, so dass auch Besucher in den Genuss kommen.

Am Palmsonntag, findet in Gedenken an den Einzug Jesus Christus in Jerusalem die Palmsegnung statt. Auf der Plaza de San Francisco wird dazu eine Messe abgehalten.

Am Aschermittwoch steht eine der berühmtesten Zeremonien auf dem Programm: der „Arrastre de Caudas“ stammt noch aus dem römischen Reich und findet weltweit nur in Quito und in Sevilla statt. Der Erzbischof von Quito prozessiert mit seinen Priestern durch die Stadt, eingehüllt in schwere Büßerkutten von fast zwei Metern Länge, symbolisch für die Sünden der Welt.

Der Gründonnerstag steht für die sieben Stationen, die Jesus Christus während seiner letzten Woche zurücklegte. Die Altäre der Kirchen und Kapellen in Quitos historischem Stadtzentrum werden aufwendig dekoriert. Besonders sehenswert sind die Capilla del Robo und die Kirchen Santa Clara, Carmen Alto, San Francisco, La Compañía, La Catedral und San Agustín.
Wie jedes Jahr ist die Prozession des allmächtigen Jesus das Herzstück der Osterfeierlichkeiten, hier kommen jedes Jahr über 50.000 Gläubige zusammen. Die Protagonisten, „cucuruchos“ genannt, symbolisieren die Büßer, die ihre Reue und ihren Willen, sich zu ändern, zeigen. Sie tragen lilafarbene Kutten und schwere Holzkreuze. Am selben Tag findet im Stadtviertel San Francisco auch die Prozession der gnädigen Teufel statt.

Zentrales Ereignis am Samstag ist die Feuerweihe im Parque Central von Alangasí: ein Kaktus wird als Symbol für das Fegefeuer verbrannt. Während einer Messe im Dunkeln spricht der Priester die Worte „Gloria, gloria, gloria“, daraufhin gehen die Teufel in Flammen aus und stellen so den Sieg des Guten über das Böse dar. Die Osterwoche endet mit der Messe zur Auferstehung in der Kathedrale, die vom Erzbischof von Quito gehalten wird.

Ingapirca, eine meisterliche Koproduktion der Inka und der Kanari in Ecuador

Ingapirca, zu Deutsch „Inka-Mauer“, liegt auf 3.00 Meter inmitten der Anden im südlichen Ecuador nahe der Kolonialstadt Cuenca.

Einst lebten in dieser Gegend die Kanari, deren Mondtempel Teil der Basis der Festung darstellt. Ende des 15. Jahrhunderts fielen die Inka ein und besiegten die Kanari. Anschließend schlossen sie sich mit ihnen zu einer Gemeinschaft zusammen, und errichteten gemeinsam einen zweiten Tempel, den Sonnentempel. Dementsprechend ist Ingapirca keine Festung sondern eine Kultstätte, die von den Inka und den Kanari nach und nach um ein Observatorium, Grabstätten und rituelle Bäder erweitert wurde. Die Anlage bietet noch heute einen weiten Blick über die Umgebung, einst war Ingapirca dementsprechend von strategischer Bedeutung für Kampf und Verteidigung. Noch vor der endgültigen Fertigstellung wurde es von den Spaniern erobert und geplündert. Ein Großteil der Steine wurde für den Bau der spanischen Kirchen in Cuenca verwendet.

Auch sonst hat Cuenca, eine der schönsten Städte Ecuadors, eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten zu bieten, darunter zwei gegenüberstehende Kathedralen mit hellblauen Kuppeln.

 

 

Der Tren Crucero: Auf Schienen durch ganz Ecuador

Der Tren Crucero durchquert die Hälfte des kleinen Landes Ecuador in vier Tagen, von der Hauptstadt Quito geht es auf einer der aussichtsreichsten und schwierigsten Bahnstrecken der Welt bis nach Guayaquil, der Metropole am Pazifik.

Allein die Ankunft am Bahnhof Chimbacalle im Herzen von Quito ist ein historisches Erlebnis, und vor allem der Beginn eines echten Abenteuers. Schon im Eingang erinnern Tafeln und Plaketten daran, wie sich die Eisenbahn unter Präsident Eloy Alfaro zu einem der prestigeträchtigsten Projekte des 20. Jahrhunderts gemausert hat. Ecuador benötigte eine Transportmöglichkeit, welche die Küste mit den Anden verbindet – dieses Kriterium hat die Eisenbahn erfüllt, und nebenbei das Leben der Menschen im Land von Grund auf verändert.

Die Bahnfahrt selbst ist eine luxuriöse Sightseeingtour nach der Maxime “Der Weg ist das Ziel”. Die abwechslungsreiche Landschaft hilft dabei, die Zeit zu vertreiben, es geht über die Straße der Vulkane vorbei an schneebedeckten Mehrtausendern, darunter die Ikonen Cotopaxi und Chimborazo. Mehrmals täglich hält der Zug, die Passagiere besuchen beispielsweise eine Rosenfarm, typische Restaurants oder regionale Bauernmärkte. Die höchste Station der Fahrt ist Urbina auf 3609 Metern.

Die Übernachtungen erfolgen nicht an Bord des Zuges sondern in Gästehäusern und Boutique-Hotels in kleinen Orten entlang der Strecke.

Neben der landschaftlichen Vielfalt besticht der Tren Crucero vor allem mit viel Lokalkolorit und stellt eine angenehme Variante für alle diejenigen dar, die möglichst bequem möglichst viel von Ecuador sehen möchten.

Im Anschluss bietet es sich an, die Galapagosinseln und den Amazonasregenwald zu bereisen. Auch die Hauptstadt Quito, die als erste Stadt der Welt zum UNESCO Weltkulturerbe  gewählt wurde, ist einen Besuch wert.

 

Pristiños, ein klassisches Weihnachtsgebäck aus Ecuador

Die “pristiños” sind ein typisches Weihnachtsdessert in Ecuador. Das köstliche Schmalzgebäck wird mit Sirup gereicht. Meist hat es die Form einer Krone – doch das darf der Bäcker entscheiden.

Zutaten für den Teig:

1 Tasse Mehl

½ TL Salz

½ TL Hefe

50 g Butter

3-5 Tropfen Zitronensaft

¼ -1/3 Tasse Wasser

Olivenöl

Zutaten für das Sirup:

500 g Panela (Masse aus Zuckerrohrsaft)

½ l Wasser

1 Zimtstange

1 TL Zitronensaft

 Zubereitung:

Mehl, Salz und Hefe mischen und mit der Butter vermengen. Anschließen langsam den Zitronensaft und das Wasser hinzugeben und für 10 Minuten kneten, bis der Teig elastisch wird. Den Teig mit Frischhaltefolie abdecken und für 1,5 Stunden stehen lassen.

Den Teig ausrollen, bis er eine Dicke von ca. 2 Millimetern erreicht. Den Teig in jeweils 2 Zentimeter breite Stücke schneiden, diese an der Außenseite in Abständen von 0,5 Zentimetern einschneiden und einen Ring formen. Anschließend in Öl braten.

Das Wasser mit der Panela, dem Zimt und dem Zitronensaft aufkochen, bis es eine honigartige Konsistenz erreicht.

Die pristiños mit dem Sirup beträufeln – und guten Appetit!

Fiestas de Quito – ganz Quito feiert

Die heute legendären Fiestas de Quito, die Feste von Quito, nahmen ihren Anfang mit der Gründung der Stadt am 6. Dezember 1534 unter dem Spanier Sebastián de Benalcázar.

Bis 1950 wurde dieser Tag nur sehr verhalten gefeiert, ein kleiner Umzug war den Quiteños genug der Ehre. 1960 sollte sich das Blatt wenden, aus der kläglichen Prozession von einst wurden drei Wochen voller Feierlichkeiten und Events. Die heutigen Fiestas de Quito dauern von der letzten Novemberwoche bis zur zweiten Dezemberwoche, Höhepunkt ist die Zeit vom 1. bis 6. Dezember. Dann gleicht die gesamte Stadt einem einzigen Fest.

Das Herzstück ist die „Serrenata Quiteña“ am 5. November, dem Vorabend des großen Tages. In allen Stadtvierteln finden Konzerte statt, musikalische Klassiker der Stadt wie der Chulla Quiteña bringen Quito zum Klingen.

Wer Quito während den Fiestas besucht, den erwartet eine spannende und erlebnisreiche Zeit voller Kulturveranstaltungen, Ausstellungen, Märkte und Konzerte. An jeder Ecke können lokale Leckereien gekostet werden und die imposanten Kirchen und Klöster der Stadt öffnen ihre Türen.

Eines der Highlights ist der „Umzug der nationalen Brüderlichkeit“ mit zahlreichen reich geschmückten Wägen. Bedeutende Persönlichkeiten der Stadtgeschichte fahren durch die Straßen der Stadt und stellen historische Szenen nach. Fokloregruppen aus allen Teilen des Landes zeigen kulturelle Darbietungen aus den Regionen von Ecuador.

Liebster Programmpunkt für die Kinder ist das traditionelle Seifenkistenrennen mit selbstgebauten Gefährten, während die Jugendlichen sich besonders auf die Chivas, grellbunte Partybusse, die mit lauter Musik durch die Stadt fahren, freuen.

Sie möchten Ihre Reise nach Ecuador mit einem Besuch der Fiestas de Quito verbinden? Sprechen Sie uns an.

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Mit dem Tren Crucero durch Ecuador

Der kürzlich renovierte Tren Crucero, zu Deutsch Kreuzfahrtzug, führt von Ecuadors Hauptstadt Quito auf 2800 Metern bis hinunter nach Guayaquil an der Pazifikküste. Die Strecke gilt als eine der schwierigsten der Welt. Während der Bus die Distanz von 450 Kilometern in nur zehn Stunden überwindet, schlängelt sich der Zug vier Tage lang durch die abwechslungsreiche Landschaft von Ecuador. Einst diente der Zug dazu, das Hochland mit der Küste zu verbinden und so die regionalen Anbauprodukte der Regionen leichter transportieren zu können, heute ist er einer der luxuriösesten Touristenzüge in Lateinamerika. Gemütliche Polstersessel, allesamt Fensterplätze, verteilen sich großzügig auf zwei Waggons. Für Geselligkeit sorgen der Bar- und der offene Panoramawagen. Der Tren Crucero hat keine Schlafwägen, die Passagiere übernachten in typischen Haciendas entlang der Strecke.

Die Fahrt mit dem Tren Crucero ist eine exklusive Sightseeingtour durch nahezu das ganze Land. Jeden Tag sind abwechslungsreiche Stopps eingeplant, wie beispielsweise der Besuch von Rosen- oder Kakaofarmen sowie Mahlzeiten in landestypischen Restaurants.

Der höchste Punkt der Reise ist Urbina auf knapp 3600 Metern, der spektakulärste wohl Alausí. Hier wartet die sogenannte Teufelsnase, eine scheinbar unüberwindbare Felswand. Ein cleverer Ingenieur legte die Schienen im Zickzack, damit der Zug so auf nur drei Kilometern knapp 400 Höhenmeter überwinden kann. Einst konnte man das spannende Manöver vom Dach des Zuges aus beobachten, heute ist dieser Nervenkitzel verboten und die schaulustigen Passagiere müssen sich mit dem Blick aus dem Fenster begnügen.

Weitere klangvolle Namen entlang der Bahnstrecke sind beispielsweise Machachi, El Boliche, Riobamba oder Guamote. Die Kulisse der majestätischen Andengipfel wird allmählich zu Kakaoplantagen und Reisfeldern, der Anblick von Lamas und Alpakas wird seltener und das Klima verändert sich merklich. An den meisten Bahnhöfen warten Folkloregruppen in traditioneller Tracht und begrüßen die Reisenden mit Tanz und Musik.

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Südamerika schmecken: Bollo de Pescado

Bollos de Pescado, Bananenblätter gefüllt mit einer Masse aus Kochbananen und Fisch, sind eine Spezialität aus der Küstenregion von Ecuador. Die leckeren „Päckchen“ sind ein Snack für jede Tageszeit und werden hier zum Frühstück, zum Mittagessen und auch abends genossen.

Zutaten 
½ Pfund Dorade oder Schwertfisch
1 mittelgroße geschälte Tomate
2 Knoblauchzehen
2 kleine Zwiebeln
1 kleine Chilischote
Bananenblätter zum Einwickeln
3 Tassen Wasser
½ Brühwürfel
½ Pfund Erdnüsse, in etwas Wasser aufgeweicht
4 Kochbananen, gerieben
4 EL Annatto-Samen
Salz, Pfeffer, Kümmel nach Belieben
1 Tasse Zimt
2 EL Küchenkräuter, gehackt

Zubereitung
Die Tomate, die Chilischote, die Zwiebeln und die Knoblauchzehen klein schneiden und mit den Annatto-Samen, Salz, Pfeffer, Kümmel und dem halben Brühwürfel vermengen und in einer Pfanne anbraten. Den Fisch in Würfel schneiden und nach einigen Minuten mit den Erdnüssen hinzugeben und für 15 Minuten anbraten.
Die Bananen klein raspeln, mit Wasser und Salz in eine Pfanne geben und aufkochen. Dabei die Pfanne ständig bewegen, damit sie nicht an der Pfanne kleben blieben. Die Pfanne vom Herd nehmen, wenn die Masse eine kaffeeähnliche Farbe erreicht hat.
Die Bananenblätter säubern und eine Portion Kochbanane auf jedes Blatt geben. In die Mitte einen Löffel von der Fisch-Tomaten-Maße dazugeben. Dann die Blätter einwickeln und 25 Minuten in einem Dampfkochtopf kochen.
Die Bollos de Pescado nach Belieben mit Limette und Ají würzen und noch heiß servieren.