Category Archive: Brasilien

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Die schönsten Dschungellodges: Cristalino Jungle Lodge, Brasilien

Die luxuriöse Cristalino Lodge liegt am Ufer des gleichnamigen Flusses im südlichen Teil des brasilianischen Amazonasgebiets. Die Lodge wurde im Einklang mit ihrer Umgebung nach nachhaltigen Prinzipien errichtet, dennoch müssen die Gäste vom Kaminfeuer bis zum Candle Light Dinner auf keinerlei Annehmlichkeiten verzichten.

18 Bungalows wurden auf dem Gelände von fast 12.000 Hektar aus Holz und mit Solarheizung errichtet.

Ein besonderes Highlight ist das schwimmende Terrassendeck, das eine großartige Aussicht über den Fluss bietet.

Eine Übersicht über die Lodge und ihre Umgebung bietet der Aussichtsturm, zu den beliebtesten Aktivitäten zählen Wanderungen, Bootstouren oder Kanufahrten mit dem Ziel, den Regenwald zu erkunden.

Santa Catarina: die schönsten Traumstrände in Südbrasilien

Ein komplettes Kontrastprogramm bietet der Bundestaat Santa Catarina mit der Hauptstadt Florianopolis. Im europäisch-entspannten Ambiente folgt ein Traumstrand auf den nächsten, insgesamt sind es knapp 500 Stück.

Darüber hinaus wartet die Halbinsel Santa Catarina mit herrlichen grüner Natur und umwerfend netten Menschen auf. Santa Catarina entwickelt sich zunehmend zum Trendziel in Südamerika. Vor allem Florianopolis hat sich zum wahren Hotspot gemausert, in den Beach-Clubs wird oft bis zum Morgengrauen gefeiert.

Unternehmungslustige Besucher kommen vor allem beim Wassersport auf ihre Kosten, Surfen, Kajaken oder Raften stehen hier an der Tagesordnung. Auch ein Ausflug zu Fuß oder hoch zu Ross zum Larangeiras-Canyon ist äußerst lohnenswert. Ein besonderes Highlight ist Walbeobachtung: von Juni bis November tummeln sich zahlreiche Buckelwale vor der Küste von Santa Catarina. Sie ziehen in die warmen Gefilde, um hier ihre Jungen zur Welt zu bringen und aufzuziehen.

 

Grüne Wildnis: Das Amazonasgebiet rund um Manaus

Der Amazonasregenwald ist für viele der Inbegriff von Brasilien. Das gesamte Amazonasgebiet rund um die Hauptstadt Manaus nimmt über die Hälfte der gesamten Landesfläche ein und wird auch als das „grüne Paradies“ bezeichnet. Eines der spektakulärsten Naturwunder überhaupt ist der Zusammenfluss des Rio Negro mit dem Rio Solimões, das „Treffen der Wasser“.

Doch den wahren Zauber des Amazonas macht der unglaubliche Artenreichtum aus.

Ungefähr 3.000 der weltweit 10.000 Baumarten sind hier zu finden und rund 25.000 Orchideenarten erfreuen die Herzen von Orchideenliebhabern. Ebenso artenreich wie die Flora ist auch die Fauna, darunter Säugetiere wie der Jaguar, der Tapir, der Ameisenbär oder das Faultier, Reptilien und exotische Vogelarten.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Amazonasgebiet zu entdecken, ob im Rahmen von Tagesausflügen ab Manaus, zu Gast in einer Lodge im Regenwald oder mit einer Flusskreuzfahrt. Die Aktivitäten sind vielfältig und reichen von morgendlichen Vogelwanderungen über Trekking- und Kanutouren bis hin zu Kaimanbeobachtungen, Canopy-Wanderungen, Piranhafischen oder Floßfahrten auf dem Fluss. Es lohnt sich, einige Nächte im Regenwald zu verbringen, um die Abgeschiedenheit, die Einheit mit der Natur und die exotische Geräuschkulisse zu genießen.

Lençóis Maranhenses: Verwunschene Dünenlandschaft

Der Ort mit dem unaussprechlichen Namen ist eine von Lagunen durchsetzte Wanderdüne und gilt als eine der schönsten Regionen ganz Südamerikas. Das Dünengebiet ist seit 19891 Nationalpark, liegt im Nordosten Brasiliens, knapp 370 Kilometer von der charmanten Stadt São Luís entfernt, und zieht sich 80 Kilometer an der Küste entlang. Besonders faszinierend ist das Farbenspiel von weiß und blau, die Lagunenseen laden zu einem erfrischenden Bad ein. Während der Regenzeit werden die Dünen zu einer wahrhaftigen Oase, von Juli bis Dezember sind die meisten Lagunen trockengelegt.

Ausgangspunkt für Touren ist der kleine Fischerort Barreirinhas, von hier aus geht es mit dem Jeep auf abenteuerlichen Sandpisten mitten durch die Dünen entlang. Besonders empehlenswert ist es, den Sonnenuntergang von einer der Dünen aus zu genießen.

Auch zu Fuß lassen sich die Dünen erkunden, lohnenswerte Wanderziele sind die Ortschaften Baixa Grande oder Queimada dos Britos, inmitten von Mangrovenwäldern. Auch der Fluss Río Preguiças mit seinen herrlichen Stränden ist ein beliebtes Ziel.

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City Guide Rio de Janeiro

Schlafen

Das 3-Sterne Hotel Canada besticht durch seine Lage direkt an der Copcabana. Genießen Sie das traumhafte Panorama, bevor Sie sich ins Gewusel der Stadt stürzen.

Das Olinda Rio bietet 4 Sterne, einen traumhaften Meerblick und ein leckeres Frühstück.

Das Pestana Rio Atlantica bietet luxuriöse Suiten, einen großen Pool mit Loungebar auf der Dachterrasse und verschiedene Restaurants direkt an der Copacabana.

Das Copacabana Palace direkt am Strand von Ipanema ist das bekannteste Hotel der Stadt und wird mit seinem althergebrachten Charme allen fünf Sternen gerecht.

Essen

Die Cariocas, wie man die Einwohner von Rio nennt, lieben ihre Leckereien “to go“. Besonders beliebt sind die zahlreichen kleinen Strandbars, Barzhinhos de praia, wo man sich quasi im Vorbeigehen ein leckeres Kokoswasser oder einen gerösteten Maiskolben gönnen kann.

Die Bar do Arnaudo im Viertel Santa Teresa ist berühmt für Spezialitäten aus dem Nordosten Brasiliens. Zu den Gästen zählen regelmäßig berühmte Künstler der Stadt.

Sehenswürdigkeiten

Die Sehenswürdigkeiten in Rio de Janeiro sind zahlreich, nicht umsonst ist die brasilianische Metropole eine der Top-Destinationen weltweit. Gerade aus diesem Grund möchten wir Ihnen zwei unserer Lieblingsplätze vorstellen, die neben Zuckerhut, Christusstatue, Copacabana und einer Favelatour Platz auf Ihrer Urlaubsagenda finden sollten.

Das Real Gabinete Português de Leitura, der königlich-portugiesische Leseraum wurde 1837 von den Portugiesen erbaut, um der Kultur und Literatur ihres Landes auch im fernen Brasilien zu huldigen. Heute sind hier auf hölzernen Regalen tausende Artefakte aus dem Portugal des 16., 17. und 18. Jahrhundert zu finden. Nicht nur für Leseratten ein unvergesslicher Rückzugsort im Gewimmel von Rio.

Der interessanteste Strand in Rio heißt nicht Copacabana oder Ipanema, sondern Arpoador. Gut versteckt in einer kleinen Bucht auf einer steinigen Halbinsel können Sie morgens die Fischer beim Einholen ihres Fanges beobachten und nachmittags den Surfern zusehen. Vor allem der Sonnenuntergang ist den Ausflug hierher wert.

Shoppen

Wer ungewöhnliche Mitbringsel erstehen möchte, sollte Gilson Martin aufsuchen. Von Pop Art Souvenirs, inspiriert von den Sehenswürdigkeiten der Stadt, bis hin zu stylischen Taschen gibt es nichts, was es hier nicht gibt.

Ausgehen

Um Brasilien zu verstehen, sollte man sich mit der Musik beschäftigen. Das Rio Scenarium im dritten Stock eines riesigen Kolonialgebäudes ist perfekt für eine Sambaeinlage bei Livemusik zu jeder Tageszeit. Allein die strahlenden Gesichter der anderen Tänzer sind Grund genug für einen Besuch.

 

 

 

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So schmeckt Südamerika – Pão de Queijo

Pão de queijo ist eine Spezialität aus Minais Gerais. Inzwischen haben sich die leckeren Käseteigbällchen zu einem Lieblingssnack der Brasilianer gemausert, den es an jeder Ecke zu kaufen gibt.

Für zehn Portionen benötigen Sie:
300 ml Milch
150 ml Pflanzenöl
1,5 TL Salz
500 g Tapiokamehl (Maniokmehl oder Maniokstärke)
2 Eier
250 g geriebener Parmesan

Zubereitung:
Heizen Sie den Backofen auf 180 C vor, fetten Sie ein Backblech ein und bestäuben Sie es mit Tapiokamehl. Bringen Sie Milch, Öl und Salz in einem Topf zum Kochen. Stellen Sie den Herd aus, sobald es kocht und geben Sie das Maniokmehl dazu. Dann heißt es kräftig rühren, bis der Teig einen Klumpen formt, der sich vom  löst.
Nehmen Sie dann den Topf vom Herd und lassen Sie den Teig abkühlen. Rühren Sie die Eier einzeln unter, geben Sie den Käse dazu und vermengen Sie alles.
Formen Sie dann aus dem Teig kleine Bällchen und setzen Sie diese auf das Backblech.
Backen Sie die Käsebällchen ca. 25 Minuten, bis sie schön aufgegangen und goldgelb sind. Warm servieren.

Unbekanntes Brasilien – Pernambuco

Auch Pernambuco im Norden Brasiliens hat eine Menge an Highlights zu bieten: die Hauptstadt Recife und das kleine Örtchen Olinda sind wahre Juwelen der Kolonialarchitektur, die Strände von Porto de Galinhas lassen selbst eingefleischte Karibikfans staunen und der Straßenkarneval ist weit über die Grenzen Brasiliens hinaus bekannt. Ebenfalls berühmt ist Pernambuco für seine artenreiche Riffküste, Polo Costa dos Arrecifes, ein wahres Paradies für Unterwassersportler.

Olinda, zu Deutsch „oh wie schön“ ist eines der Highlights, das bei jedem Besuch Pernambucos auf dem Programm stehen sollte. Die wunderschöne Barockstadt spiegelt die Architektur Europas im 17. und 18. Jahrhundert wieder und ist seit 1982 UNESCO-Weltkulturerbe.

Zahlreiche Kirchen, Klöster und die berühmten Jesuitenmissionen faszinieren den Besucher, die Museen der Stadt bieten einen Einblick in die bewegte Vergangenheit. Besonders sehenswert: das Museum Mamelungo, das erste Puppenmuseum Brasiliens.

Im März feiern beide Städte ihren Unabhängigkeitstag – Diamantina am 6. und Olinda am 12. März. Da liegt es natürlich nahe, die Brasilienreise mit dem Besuch einer authentischen Festa zu verbinden.

Mehr Inspiration für Reisen nach Brasilien finden Sie auf unserer Website.

 

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Unbekanntes Brasilien – Minas Gerais

Minas Gerais, der viertgrößte Bundesstaat Brasiliens und im Südosten des Landes gelegen, vereint das Beste Brasiliens: kulturelle Vielfalt, Geschichte, Traditionen, Natur, Religionen, Events, Festivals und Gastronomie. In Kombination mit der legendären Gastfreundschaft hat dieser Bundesstaat für jeden etwas zu bieten. Möchten Sie auf den Spuren der Geschichte wandeln oder die üppige Natur bestaunen? Abenteuer erleben oder eine romantische Zeit zu zweit verbringen? Reisen Sie mit der Familie, allein oder mit Freunden? In Minas Gerais wird jeder fündig!

Eine der schönsten Städte in Minas Gerais ist Diamantina – eine der berühmtesten historischen Städte in Brasilien, reich an Sehenswürdigkeiten und UNESCO Weltkulturerbe-Stätte.
Koloniale und barocke Architektur trifft hier auf ehrwürdige Kirchen, eine atemberaubende Landschaft und traditionelle Folklore. Diamantina war einst das Zentrum der Diamantensuche, daher hat die Stadt die noch heute als Juwel Brasiliens gilt, ihren Namen.
Neben den imposanten Bauwerken ist Diamantina auch für seine herrliche Küche berühmt.

 

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Südamerika schmecken: brasilianische Feijoada

Falls Sie es in diesem Jahr nicht zum Karneval nach Rio schaffen, können Sie sich mit unserem Rezept des Monats zumindest kurzzeitig nach Südamerika träumen.
So können Sie das brasilianische Nationalgericht, den Bohneneintopf Feijoada, nachkochen:

Zutaten für 10 Personen

  •   8 l Wasser
  •   1 kg schwarze Bohnen, abgespült
  •   Salz
  •   Pfeffer
  •   4 Lorbeerblätter
  •   600 g Speck am Stück
  •   600 g luftgetrocknetes gesalzenes Rindfleisch, in Stücke geschnitten
  •   350 g geräucherte Schweinerippchen
  •   2 geräucherte Wurst, in Stücke geschnitten
  •   500 g scharf gewürzte Wurst, in Stücke geschnitten
  •   2 EL Öl
  •   4 Knoblauchzehen, gehackt
  •   2 Zwiebeln, gehackt
  •   2 große Bund frische Petersilie, gehackt
Zubereitung
Zubereitungszeit: 25 Minuten  ›  Kochzeit: 2 Stunden

6 l Wasser, Bohnen, Salz, Pfeffer und Lorbeerblätter in einen großen Topf geben, zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und 50 Minuten köcheln lassen.
Die Hälfte des Specks in grobe Stücke schneiden, die andere Hälfte klein würfeln und beiseite stellen.In der Zwischenzeit 2 l Wasser in einem großen Topf bei hoher Hitze zum Kochen bringen. Das getrocknete Rindfleisch und die Rippchen hineingeben und 25 Minuten simmern lassen. Die großen Speckstücke und die Wurst zugeben und weitere 25 Minuten simmern lassen.
Das Fleisch herausnehmen, zu den Bohnen geben und noch einmal 45 Minuten simmern lassen.

Etwas Öl in einer großen Pfanne erhitzen und Knoblauch darin 45 Sekunden anbraten. Zu den Bohnen geben. In derselben Pfanne die kleinen Speckwürfel 2 Minuten auslassen. Zwiebeln zugeben und hellbraun und weich anbraten. Petersilie zugeben und alles gut verrühren. Die Mischung ebenfalls zu den Bohnen geben, umrühren und weitere 25 Minuten köcheln lassen, bis alles gut durch ist. Das Fleisch herausnehmen und auf einer Servierplatte anrichten, die Bohnen in eine Schüssel gießen und heiß mit Reis servieren.

Als Getränke empfehlen wir kaltes Bier oder – natürlich – Caipirinha.

Dieses Rezept stammt von der brasilianischen Köchin Nivea Schmidt. Wer nicht selbst kochen möchte, kann ihre legendäre Feijoada immer Samstags in ihrem Cafe in Frankfurt kosten. Weitere Informationen unter www.vidabio.de

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Karneval in Südamerika – Karneval von Rio

Die Feiertage sind vorbei, hierzulande ist es derzeit meist kalt, grau und dunkel.
Passend zu Südamerika bringt unser Newsletter deshalb in diesem Monat etwas Fernweh und Farbe ins Haus: im Januar dreht sich alles um die größte Party des Jahres, den Karneval.

Denn der ist nicht nur in Köln ein großes Thema, sondern auch in Südamerika. Das legendäre Sambafestival in Rio de Janeiro ist hinlänglich bekannt, doch auch andernorts gibt es spektakuläre Karnevalsfeierlichkeiten, die jeder Südamerikareise das Krönchen aufsetzen. Wir stellen Ihnen hier die vier spektakulärsten Karnevalsparties in Südamerika vor – heute geht es los mit dem Klassiker:

Rio de Janeiro, Brasilien

Mit jährlich über 500.000 Besuchern aus aller Welt ist der Karneval von Rio die unangefochtene Nummer eins, wenn es um närrisches Treiben in Südamerika geht. 40 Tage vor Ostern wird in der Metropole am Zuckerhut fünf Tage lang wild und ausgelassen gefeiert – doch ist der Karneval für die Brasilianer nicht nur eine einzige Party, sondern fester Bestandteil ihrer kulturellen Identität.
Höhepunkt ist die Samba-Parade, bei der jede Sambaschule der Stadt ein Motto auswählt, nach dem dann die Wagen dekoriert und die Kostüme gestaltet werden. Insgesamt treten am Sonntag und am Montag jeweils sechs Sambaschulen mit 3.000 bis 5.000 Teilnehmern auf. 2015 findet der Karneval von Rio vom 13. bis 18. Februar statt.
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