Category Archive: Bräuche und Traditionen

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Chiloé, die magische Insel

Die Insel Chiloe vor der südlichen Küste Chiles ist Heimat zahlreicher Mythen, Legenden, Traditionen und einer unvergleichlichen Küche. Überwältigender kultureller Reichtum trifft auf eine vielfältige Natur zu begeben. Prägnant sind die typischen Pfahlbauten, die farbingen Häuser und die Holzkirchen, von denen 16 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Unbedingt probieren sollten Sie Curanto, ein Meeresefrüchtegericht das in einem Erdloch mit heißen Steinen zubereitet wird.
Der Nationalpark Chiloé im Herzen der Insel besticht mit  eindrucksvollen Hügeln von über 800 Meter Höhe, wilden Flüsse und Seen, dichten Wäldern und weiten Stränden. Hier lebt noch das alte Volk der  Huilliches, die Besucher mit ihren Bräuchen und Traditionen in den Bann ziehen. Entdecken Sie den Nationalpark am besten zu Fuß, hoch zu Ross oder mit dem Kajak.
Chiloé ist berühmt für seine bunten Holzkirchen, die im 17. Jahrhundert von spanischen Missionaren errichtet wurden und teilweise zu den ältesten Holzkonstruktionen der Welt zählen. Die 16 Kirchen, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören, bilden die „Ruta de las Iglesias de Chiloé“ (Kirchenrundweg Chiloé). Neun davon befinden sich an der Ostküste Chiloés, drei auf Lemuy, zwei auf Quinchao und jeweils eine auf Caguach und Chelín.  Der Rundweg von knapp 10 Kilometern lässt sich an einem Tag leicht bewältigen.
In der Ortschaft Dalcahue werden hochwertige Strickwaren, traditionelle Flechtkörbe und Holzschnitzereien angefertigt. Besuchen Sie den Kunsthandwerksmarkt und statten Sie der  Kirche „Nuestra Señora de Los Dolores“ , eine der 16 Kirchen, die zum Weltkulturerbe zählen, einen Besuch ab. Im ethnografischen Museum erfahren Sie mehr über die Geschichte Chiloés.
Ancud ist das Land der Hexen und Zauberer, besuchen Sie das Regionalmuseum und die Festung San Antonio, die einen tollen Blick auf den Hafen bietet.

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Ostern in Quito: Cucuruchos statt Osterhasen

Religion spielt in vielen Ländern Südamerikas eine wichtige Rolle und zeigt sich vielerorts in bunten, spektaktulären Festen. Ein besonderes Beispiel ist die Osterwoche in Ecuadors Hauptstadt Quito. Hier wird der Geist dieser Zeit jedes Jahr zu Ostern wieder lebendig und das historische Stadtzentrum wird zum Schauplatz der traditionsreichsten Osterprozessionen in ganz Südamerika. Jedes Jahr im März und April spiegeln zahllose christliche Zeremonien die tiefe Religiosität und den unerschütterlichen Glauben der Ecuadorianer wieder.

Quito ist zu Ostern besonders reich an Kunst und Kultur, Traditionen und Brauchtümern, Tanz und Musik und natürlich kulinarischen Genüssen. Die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Bewohner lädt Besucher dazu ein, sich den Feierlichkeiten anzuschließen und aktiv daran teilzunehmen.
Dank der ethnischen und kulturellen Vielfalt Ecuadors sind auch uralte Traditionen aus der Kolonialzeit Teil der Osterwoche in Quito.
Der Startschuss für die Feierlichkeiten fällt  mit dem Internationalen Festival für sakrale Musik. Sakrale Melodien waren ein integraler Bestandteil der christlichen Rituale im Mittelalter, Bibelpassagen und Lobpreisungen werden in Liedform vorgetragen.

Auch die traditionelle Gastronomie spielt eine große Rolle im österlichen Quito. Gericht der Saison ist die Fanesca, ein reichhaltiger Eintopf – an Zutaten wie an Symbolkraft-, entstanden aus der Fusion der indigenen mit der spanischen Küche. Die Fanesca besteht zu Ehren der zwölf Apostel aus zwölf Zutaten, darunter Klassiker aus den Anden wie Mais, Bohnen, Erbsen, Linsen oder Maní. Die Fanesca soll Zuhause mit der ganzen Familie genossen werden, doch mehr und mehr Restaurants in der Stadt bieten das Gericht inzwischen ebenfalls an, so dass auch Besucher in den Genuss kommen.

Am Palmsonntag, findet in Gedenken an den Einzug Jesus Christus in Jerusalem die Palmsegnung statt. Auf der Plaza de San Francisco wird dazu eine Messe abgehalten.

Am Aschermittwoch steht eine der berühmtesten Zeremonien auf dem Programm: der „Arrastre de Caudas“ stammt noch aus dem römischen Reich und findet weltweit nur in Quito und in Sevilla statt. Der Erzbischof von Quito prozessiert mit seinen Priestern durch die Stadt, eingehüllt in schwere Büßerkutten von fast zwei Metern Länge, symbolisch für die Sünden der Welt.

Der Gründonnerstag steht für die sieben Stationen, die Jesus Christus während seiner letzten Woche zurücklegte. Die Altäre der Kirchen und Kapellen in Quitos historischem Stadtzentrum werden aufwendig dekoriert. Besonders sehenswert sind die Capilla del Robo und die Kirchen Santa Clara, Carmen Alto, San Francisco, La Compañía, La Catedral und San Agustín.
Wie jedes Jahr ist die Prozession des allmächtigen Jesus das Herzstück der Osterfeierlichkeiten, hier kommen jedes Jahr über 50.000 Gläubige zusammen. Die Protagonisten, „cucuruchos“ genannt, symbolisieren die Büßer, die ihre Reue und ihren Willen, sich zu ändern, zeigen. Sie tragen lilafarbene Kutten und schwere Holzkreuze. Am selben Tag findet im Stadtviertel San Francisco auch die Prozession der gnädigen Teufel statt.

Zentrales Ereignis am Samstag ist die Feuerweihe im Parque Central von Alangasí: ein Kaktus wird als Symbol für das Fegefeuer verbrannt. Während einer Messe im Dunkeln spricht der Priester die Worte „Gloria, gloria, gloria“, daraufhin gehen die Teufel in Flammen aus und stellen so den Sieg des Guten über das Böse dar. Die Osterwoche endet mit der Messe zur Auferstehung in der Kathedrale, die vom Erzbischof von Quito gehalten wird.

Fiestas de Quito – ganz Quito feiert

Die heute legendären Fiestas de Quito, die Feste von Quito, nahmen ihren Anfang mit der Gründung der Stadt am 6. Dezember 1534 unter dem Spanier Sebastián de Benalcázar.

Bis 1950 wurde dieser Tag nur sehr verhalten gefeiert, ein kleiner Umzug war den Quiteños genug der Ehre. 1960 sollte sich das Blatt wenden, aus der kläglichen Prozession von einst wurden drei Wochen voller Feierlichkeiten und Events. Die heutigen Fiestas de Quito dauern von der letzten Novemberwoche bis zur zweiten Dezemberwoche, Höhepunkt ist die Zeit vom 1. bis 6. Dezember. Dann gleicht die gesamte Stadt einem einzigen Fest.

Das Herzstück ist die „Serrenata Quiteña“ am 5. November, dem Vorabend des großen Tages. In allen Stadtvierteln finden Konzerte statt, musikalische Klassiker der Stadt wie der Chulla Quiteña bringen Quito zum Klingen.

Wer Quito während den Fiestas besucht, den erwartet eine spannende und erlebnisreiche Zeit voller Kulturveranstaltungen, Ausstellungen, Märkte und Konzerte. An jeder Ecke können lokale Leckereien gekostet werden und die imposanten Kirchen und Klöster der Stadt öffnen ihre Türen.

Eines der Highlights ist der „Umzug der nationalen Brüderlichkeit“ mit zahlreichen reich geschmückten Wägen. Bedeutende Persönlichkeiten der Stadtgeschichte fahren durch die Straßen der Stadt und stellen historische Szenen nach. Fokloregruppen aus allen Teilen des Landes zeigen kulturelle Darbietungen aus den Regionen von Ecuador.

Liebster Programmpunkt für die Kinder ist das traditionelle Seifenkistenrennen mit selbstgebauten Gefährten, während die Jugendlichen sich besonders auf die Chivas, grellbunte Partybusse, die mit lauter Musik durch die Stadt fahren, freuen.

Sie möchten Ihre Reise nach Ecuador mit einem Besuch der Fiestas de Quito verbinden? Sprechen Sie uns an.

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Das Neujahrsfest der Aymara

 

Eine der Stationen auf unserer Reise durch Bolivien ist die Inkastätte Tihuanacu. Im Juni wird sie zu einem der wichtigsten Orte Südamerikas, denn dann feiern die Aymara, die Ureinwohner von Bolivien, das traditionelle Sonnwendfest, ihr Neujahrsfest. Der Hauptakt findet am 21. Juni im Kalasasaya-Tempel, dem Herzstück von Tiwanaku, statt, mit ihm wird ein neues Erntejahr eingeläutet.
Priester erwarten den Sonnenaufgang mit emporgestreckten Armen, anschließend beginnt ein farbenfrohes Fest mit traditioneller Musik und Tänzen. Dem Sonnengott und der Mutter Erde

werden für eine gute Ernte im kommenden Jahr Opfergaben gebracht und Schamanen vollführen jahrtausendealte Zeremonien.
Ähnlich wie das Sonnwendfest Inti Raymi in Peru ist auch das Gegenstück in Bolivien auch beliebt unter Besuchern aus aller Welt, die einen Einblick in die Kultur der indigenen Einwohner der Andenhochebene erlangen möchten.

Pura Pasión – das Tangofestival in Buenos Aires

Tango ist nicht nur ein Tanz, sondern vielmehr eine Leidenschaft. Er ist Teil der Geschichte und der Kultur Argentiniens und wurde 2009 sogar zum UNESCO Weltkulturerbe erklt. In Buenos Aires lebt, fühlt, spürt und atmet man den Tango an jeder Ecke. 2010 wurde dem Kulturgut sogar ein eigener Saal im Theater de la Ribera im Stadtviertel la Boca eingerichtet, wo Aufführungen, Shows, Ausstellungen und Kurse rund um den Tango stattfinden.
Ein besonderes Highlight für Porteños und Besucher ist das Tango Buenos Aires Festival y Mundial, die größte und bedeutendste Tangoveranstaltung weltweit. Tausende Tänzer und Tangofans aus aller Welt kommen jedes Jahr in Buenos Aires zusammen, um für einige Tage den Tango zu leben. 2014 nahmen 600.000 Personen aus über 35 Ländern an den mehr als 200 kostenlosen Aufführungen im Rahmen des Festivals teil.
In diesem Jahr findet das Tango Festival vom 12. bis 15. August statt. Starten Sie Ihre Argentinienreise mit diesem einmaligen Erlebnis und lassen Sie sich von den Rhythmen mitreißen, bevor Sie das übrige Land erkunden. Für weitere Informationen und zur Buchung:
www.suedamerika-csi.de 

Weitere Informationen zum Tangofestival (auf Englisch): http://bit.ly/1C6OW3p

Karneval in Südamerika: Oruro, Bolivien

Auch in Bolivien, dem kleinen Andenstaat im Herzen Südamerikas, gibt es einen sehenswerten Karneval, und zwar in Oruro. Dieser ist über 2000 Jahre alt und seit 2001 UNESCO Weltkulturerbe.

Seinen Ursprung hat das Fest in den Traditionen der indigenen Bevölkerung, bevor es zu einem christlichen Ritual wurde, um die Feierlichkeiten zu Ehren der Jungfrau Candelaria am 2. März einzuläuten.

Auch die moderne Version des Karnevals beginnt mit einer Zeremonie, die der Jungfrau Candelaria gewidmet ist. Anschließend führen über 48 Folkloregruppen mehr als 18 verschiedene traditionelle Tänze aus allen Regionen des Landes vor. Dieser Karnevalsumzug dauert drei Tage und drei Nächte, besteht aus 28.000 Tänzern und 10.000 Musikern und hat eine Länge von über vier Kilometern. Ziel des Umzugs ist die Grotte Pie de Gallo, wo am Sonntag der Heiligen Jungfrau Ehre erwiesen wird.

Das Spektakel findet in diesem Jahr vom 12. bis 15. Februar statt.

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Foto: Minube

 

Karneval in Südamerika – Barranquilla, Kolumbien

Der Karneval von Barranquilla ist das wichtigste Folklorefestival in Kolumbien und der zweitgrößte Karneval in Südamerika. 40 Tage vor Ostern bleibt in der kolumbianischen Metropole das öffentliche Leben stehen und Einwohner und Touristen feiern vier Tage bei Tanz und Musik, wobei die verschiedenen kulturellen Einflüsse, von den Spaniern über die Afrikaner bis hin zu den indigenen Einwohnern, deutlich werden. Seit 2003 gehört auch der Karneval von Barranquilla zum UNESCO Weltkulturerbe.
Tänzer und Schauspieler stellen die Verschmelzung der Kulturen dar, aus allen Ecken erklingen tropische Rhythmen und die ganze Stadt tanzt unermüdlich zu Cumbia, Porro, Fandango, Mapalé oder Chandé. Die Höhepunkte des Karnevals sind die Nacht der Guacherna, ein altes Trommelinstrument, die Schlacht der Blumen und natürlich La Gran Parada – die große Parade. Der Rosenmontag steht ganz im Zeichen des Orchesterfestivals, bei dem lateinamerikanische und afrikanische Bands in verschiedenen Kategorien gegeneinander antreten. Am Dienstag schließlich stirbt Joselito, Symbolgestalt des Karnevals, und wird unter großem Wehklagen begraben – nur um im nächsten Jahr wieder aufzuerstehen. Denn wie der Slogan des Karnevals besagt: „Wer dabei ist, genießt es.“ – in diesem Jahr übrigens vom 14. bis 17. Februar. Weitere Informationen und Buchung natürlich bei uns auf der Seite: www.suedamerika-csi.de

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Karneval in Südamerika – Karneval von Rio

Die Feiertage sind vorbei, hierzulande ist es derzeit meist kalt, grau und dunkel.
Passend zu Südamerika bringt unser Newsletter deshalb in diesem Monat etwas Fernweh und Farbe ins Haus: im Januar dreht sich alles um die größte Party des Jahres, den Karneval.

Denn der ist nicht nur in Köln ein großes Thema, sondern auch in Südamerika. Das legendäre Sambafestival in Rio de Janeiro ist hinlänglich bekannt, doch auch andernorts gibt es spektakuläre Karnevalsfeierlichkeiten, die jeder Südamerikareise das Krönchen aufsetzen. Wir stellen Ihnen hier die vier spektakulärsten Karnevalsparties in Südamerika vor – heute geht es los mit dem Klassiker:

Rio de Janeiro, Brasilien

Mit jährlich über 500.000 Besuchern aus aller Welt ist der Karneval von Rio die unangefochtene Nummer eins, wenn es um närrisches Treiben in Südamerika geht. 40 Tage vor Ostern wird in der Metropole am Zuckerhut fünf Tage lang wild und ausgelassen gefeiert – doch ist der Karneval für die Brasilianer nicht nur eine einzige Party, sondern fester Bestandteil ihrer kulturellen Identität.
Höhepunkt ist die Samba-Parade, bei der jede Sambaschule der Stadt ein Motto auswählt, nach dem dann die Wagen dekoriert und die Kostüme gestaltet werden. Insgesamt treten am Sonntag und am Montag jeweils sechs Sambaschulen mit 3.000 bis 5.000 Teilnehmern auf. 2015 findet der Karneval von Rio vom 13. bis 18. Februar statt.
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Inti Raymi, Sonnwende in Südamerika

Bis zur Eroberung durch die Spanier feierten die Inka jedes Jahr zu Ehren des Sonnengottes am 21. Juni – dann wenn die Sonne am weitesten von der Erde entfernt war – in Cuzco das Sonnwendfest Inti Raymi. Der Ausdruck kommt aus dem Quechua, Inti bedeutet Sonne und Raymi heißt Fest. Die Inka fürchteten die Abwesenheit der Sonne und daraus resultierende schlechte Ernten, deshalb brachten sie dem Sonnengott Opfer in Form von Lamas und bereiteten ihm ein großzügiges Buffet mit Fleisch, Maisbrot, Chica und Kokatee, um die Rückkehr der Sonne und damit fruchtbare Felder und gute Ernten zu bewirken.

Noch heute ist das Inti Raymi das zweitgrößte Festival in Südamerika, jedes Jahr machen sich Hunderttausende Menschen aus aller Welt auf nach Cuzco, um dem Sonnengott die Ehre zu erweisen.

Jeden Tag finden verschiedene Ausstellungen, Märkte und kulturelle Darbietungen statt, abends treten auf der Plaza de Armas die besten Bands von Peru auf. Den Höhepunkt der Feierlichkeiten bildet der 24. Juni. Der Tag beginnt mit einer Beschwörungszeremonie der Sonne von Sapa Inca, dem Inkaherrscher, vor der Kirche Santo Domingo. Anschließend wird er auf einem goldenen Thron inmitten einer Prozession zur Festung Sacsayhuamán in den Hügeln über Cuzco getragen. Die Prozession führt durch mit Blumen geschmückte Straßen, stets begleitet von Musik, Gebeten und Tänzen. Frauen fegen die Straße vor der Prozession, um sie von bösen Geistern zu reinigen. In Sacsayhuamán wird die Prozession bereits von einer riesigen Menschenmenge erwartet, es folgen Gebete von Sapa Inca, der Priester und Vertretern der Suyos: eine Schlange repräsentiert die Unterwelt, ein Puma das Leben auf der Erde und ein Condor die Welt der Götter. Zu Ehren von Mutter Erde, der Pachamama, wird ein weißes Lama geopfert, aus den Blutflecken liest der Priester die Zukunft für sein Volk. Bei Sonnenuntergang werden Strohhaufen angezündet und die Zuschauer und Teilnehmer tanzen darum herum.

Inti Raymi endet mit einer Prozession zurück nach Cuzco, dort angekommen beginnt ein neues Jahr.

Möchten Sie Inti Raymi einmal live erleben? Dann kontaktieren Sie uns für eine Beratung und zur Buchung: http://www.suedamerika-csi.de/kontakt_uberuns.html

La Semana Santa – das Osterfest in Quito

Während der Semana Santa, der Osterwoche, wird das Zentrum der Stadt Quito Schauplatz festlicher Prozessionsmärsche. Von Gründonnerstag werden in ergreifenden religiösen Festen die Hauptepisoden des Kreuzwegs Jesu Christi und die Vergebung der Sünden nachgestellt. Bei zwei der wichtigsten Prozessionen am Karfreitag und am Palmsonntag spielen die Gläubigen selbst die Hauptrolle. Die feierliche Atmosphäre auf den Straßen und Plätzen Quitos, die religiösen Rituale, die prachtvolle Schönheit der religiösen Kunst und die Musik in den Kirchen machen die Semana Santa zu einem wunderbaren Erlebnis für Besucher der Stadt.

In der Osterwoche finden in Quito zahlreiche Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen statt. Ein Highlight ist das Festival de Música Sacra, ein musikalisches Feuerwerk aus barocker Musik, rhythmischen Kompositionen, Chören und vielen Liederabenden. Das Musikfest endet jährlich mit einem Glockenkonzert – ein großes Spektakel, das das Klangpotenzial aller Glockentürme in der historischen Altstadt voll ausschöpft.

Die „Semana Santa“ hat selbstverständlich auch ihre eigene kulinarische Tradition, und zwar die „fanesca“, ein Eintopf aus Getreide und gesalzenem Kabeljau (bacalao). Während der Osterzeit kann die fanesca in allen Restaurants der Stadt gekostet werden.