Category Archive: Kolumbien

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Die schönsten Dschungellodges: Calanoa Jungle Lodge, Kolumbien

Die Calanoa Jungle Lodge ist der perfekte Ort für alle Reisenden auf der Suche nach Erlebnissen und einmaligen Entdeckungen. Besondere Workshops bringen den Gästen die Geheimnisse des Regenwalds nahe.

Trotz der Lage inmitten des Dschungels ist die Calanoa Lodge recht einfach zu erreichen. Auf dem ganzen Gelände laden Hängematten die Gäste zum Entspannen und Genießen ein. Die Verpflegung ist eine Fusion aus kolumbianischen, peruanischen und brasilianischen Einflüssen aus organischen Zutaten.

Die Kabinen bieten eine Kapazität für maximal sechs Personen und sind allesamt mit einem eigenen Badezimmer ausgestattet.

Zu den beliebtesten Aktivitäten zählen Wanderungen im Calanoa Naturreservat oder im Amacayacu Nationalpark mit Besuchen der lokalen Gemeinde sowie dem „gemalten Dorf“ Mocagua.

Etwas ganz Besonderes ist die „Amazon Field School“ wo Studenten die Möglichkeit haben, die Welt des Regenwalds mit verschiedenen Ansätzen zu entdecken.

Das Geheimnis von San Agustín in Kolumbien

In San Agustin, südlich von Cali im Süden Kolumbiens, liegt eine der wichtigsten, eindrucksvollsten und am wenigsten erforschten Ausgrabungsstätten Südamerikas.

500 imposante Statuen aus Stein wachen hier über ihr Territorium und blicken geheimnisvoll in die Ferne. Auf den ersten Blick erinnern die steinigen Gesellen an ihre Brüder auf der Osterinsel. Zwar weniger bekannt als die chilenischen Moai, sind die Statuen in San Agustín dennoch nicht weniger spannend – gerade, weil ihre Geschichte auch heute noch Archäologen zahlreiche Rätsel aufgibt. Man geht davon aus, dass sie zwischen 555 vor und 1630 nach Christus entstanden sind, Tiere oder maskierte Monster darstellen und während Beerdigungen und spirituellen Zeremonien zum Einsatz kamen. Hier sind Hobbyforscher gefragt – vielleicht gelingt es Ihnen, das Geheimnis der namenlosen Gesellen zu lüften?

Hier ist es wichtig, keine Eile zu haben und auf den Spuren der Vergangenheit zu wandeln und sich darauf einzulassen. Im Auch das archäologische Museum auf dem Gelände ist sehr empfehlenswert.

 

View over Bogota from Monserrate, Bogota, Colombia

City Guide Bogotá

Schlafen

Das 3-Sterne Hotel Casa Deco ist in einem komplett renovierten Jugendstil-Gebäude im Viertel La Candelaria zu finden. Die hohen Decken, großen Fenster und alten Holzböden strahlen den Charme der Jahrhundertwende aus.

Das Hotel Opera mit seinen vier Sternen liegt im historischen Viertel la Candelaria und versprüht kolonialen Charme in einem großzügigen Gebäude. Das italienische Restaurant im Hotel ist sehr zu empfehlen.

Das 5-Sterne Hotel The Orchids liegt im kolonialen Viertel La Candelaria und wartet mit antik-romantischen Charme auf. Perfekt für eine romantische Auszeit zu Zweit!

Essen

Im Szenerestaurant Mini-mal im Viertel Chapinero Alto wird kolumbianische Küche mit dem gewissen Twist serviert – in einem Ambiente, welches der gemütlichen Küche eines guten Freundes gleicht.

Das Restaurant Chipchombia führt seine Gäste kulinarisch einmal durch das ganze Land – von saftigen Steaks aus dem Hochland über frische Forelle aus der Kaffeezone bis hin zu karibischen Meeresfrüchten ist die Speisekarte gleichzeitig eine Landkarte.

Sehenswürdigkeiten

Für einen ersten Überblick eignet sich der Hausberg Cerro de Monserrate. Nach der Anfahrt per Seilbahn – wahlweise ist auch eine Wanderung möglich – erstreckt sich die kolumbianische Hauptstadt bis zum Horizont.

Das koloniale Viertel La Candelaria ist die Altstadt und gleichzeitig das touristische Zentrum der Stadt. Empfehlenswert ist eine Graffiti-Tour durch die verwinkelten Gassen.

Das Goldmuseum ist eines der beliebtesten Museen im ganzen Land und bietet einen Einblick in die faszinierende Geschichte der Goldproduktion in Kolumbien.

Shoppen

Mitbringsel aus Kolumbien haben eines gemeinsam: sie sind äußerst farbenfroh und fröhlich. Einen Rundumschlag über die Souvenirs des Landes bietet Artesanías de Colombia in einer Hacienda neben der Kirche Iglesia de las Aguas. Besonders toll finden wir, dass 70% der Erlöse direkt an die Künstler in den Dörfern gehen.

Ausgehen

Keine Reise nach Kolumbien ist komplett ohne eine durchtanzte Salsa-Nacht. Der beste Salsaclub in Bogotá ist Galería Café Libro. Der Club kann auf eine über 30jährige Geschichte zurückblicken und bietet oftmals die besten Tänzer und Musiker. Das angeschlossene Restaurant sorgt für die nötige Stärkung zwischendurch.

Fotos: Christian Heeb

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Südamerika schmecken: Bandeja de Paisa

Die Bandeja Paisa, gewissermaßen das Nationalgericht Kolumbiens, ist eine Art “buntes Allerlei” aus der Hauptstadt Bogotá.

Zutaten für vier Portionen:

  • 3 Tassen dicke Bohnen
  • 1 kg Hackfleisch
  • 1 Tasse Hogoa (eine würzige Tomatensalsa)
  • 1 kg Speck
  • 4 Streifen Frischer Schweinebauch (Chicharrones)
  • 6 Eier
  • Kochbananen
  • Reis
  • Avocado
  • Zitrone
  • 4 große Zwiebeln
  • 4 Tomaten
  • Maismehl
  • Salz
  • Koriander
  • Öl
  • Essig

 Zubereitung
  • Die Bohnen über Nacht in Wasser einweichen, am Morgen im selben Wasser mit etwas Öl aufkochen. Das Salz hinzugeben, wenn die Bohnen ihre Farbe verlieren
  • Das Hackfleisch in Öl auf mittlerer Hitze anbraten, die Hälfte des Hogao dazugeben und gut umrühren. Den Speck in Würfel schneiden und die Chicharrones anbraten. Alles vermischen und für 10 Minuten in einer Pfannen durchbraten.
  • Die zweite Hälfte des Hogao zu den weichgekochten Bohnen geben und für weitere 10 Minuten kochen.
  • Die Eier zu Spiegeleiern braten und die Kochbananen in die Pfanne dazu geben
  • Fleisch, Bohnen, Eier und Kochbananen auf einem Tablett – auf Spanisch Bandeja – mit Reis anrichten, mit Koriander, Zitrone und Avocado garnieren
  • Das Maismehl und Öl in einer Tasse vermengen, Salz und Wasser hinzugeben bis ein Teig entsteht
  • Den Teig zu Bällchen formen, diese in einer Pfanne mit Öl anbraten – die sogenannten Arepas sind eine beliebte Beilage zur Bandeja Paisa
Foto: www.mycolombianrecipes.com

Kulturparadies Kolumbien – das Festival de la Leyenda Vallenata

Das Festival de la Leyenda Vallenata ist ein jährliches Musikfestival in Valledupar. Der Vallenato ist neben der Cumbia der vorherrschende folkloristische Musikstil in Kolumbien und an der Karibikküste beheimatet. Drei Instrumente spielen die Hauptrolle: das Akkordeon, die Guacharaca, ein traditionelles Schlaginstrument, und eine doppelköpfige Trommel.
Große und kleine Musikfans treten in verschiedenen Wettbewerben gegeneinander an, bis der „Rey del Vallenato“, der König des Vallenato des Jahres gekürt wurde. In diesem Jahr findet das Festival vom 20. April bis 2. Mai statt.
Eine Hörprobe gibt es unter soundcloud.com/festivalvallenato2014 und weitere Informationen unter festivalvallenato.com

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Reise des Monats: Kolumbiens Kaffeezone entdecken

3 Tage/2 Nächte – ab/bis Kaffeezone – täglich ab einem Teilnehmer – durchgehend deutschsprechende Reiseleitung

Tag 1: Ankunft in Armenia
Ankunft am frühen Morgen, Begrüßung durch die örtliche Reiseleitung und Transfer zu einer romantischen Kaffeehacienda, wo Sie die nächsten zwei Nächte verbringen werden.
Am Nachmittag haben Sie Gelegenheit, die Hacienda ausführlich zu besichtigen und den Prozess des Kaffeeanbaus und seiner Verarbeitung kennenzulernen. Anschließend besuchen Sie den botanischen Garten mit dem wunderschönen Schmetterlingshaus.

Tag 2: Armenia
Nach dem Frühstück geht es zum Cocora-Tal mit seiner atemberaubenden Landschaft, die wir entweder zu Fuß oder hoch zu Ross erobern werden. Hier kann man die Palma de Cera, den kolumbianischen Nationalbaum und eine der höchsten Palmenarten der Welt, bewundern.
Anschließend besuchen Sie das malerische Dorf Salento mit seinen zahlreichen Kunsthandwerksstätten.

Tag 3: Weiterreise ab Armenia
Im Laufe des Tages Transfer zum Flughafen oder Busterminal und Rückflug oder Busfahrt zu Ihrem nächsten Ziel.

 

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Karneval in Südamerika – Barranquilla, Kolumbien

Der Karneval von Barranquilla ist das wichtigste Folklorefestival in Kolumbien und der zweitgrößte Karneval in Südamerika. 40 Tage vor Ostern bleibt in der kolumbianischen Metropole das öffentliche Leben stehen und Einwohner und Touristen feiern vier Tage bei Tanz und Musik, wobei die verschiedenen kulturellen Einflüsse, von den Spaniern über die Afrikaner bis hin zu den indigenen Einwohnern, deutlich werden. Seit 2003 gehört auch der Karneval von Barranquilla zum UNESCO Weltkulturerbe.
Tänzer und Schauspieler stellen die Verschmelzung der Kulturen dar, aus allen Ecken erklingen tropische Rhythmen und die ganze Stadt tanzt unermüdlich zu Cumbia, Porro, Fandango, Mapalé oder Chandé. Die Höhepunkte des Karnevals sind die Nacht der Guacherna, ein altes Trommelinstrument, die Schlacht der Blumen und natürlich La Gran Parada – die große Parade. Der Rosenmontag steht ganz im Zeichen des Orchesterfestivals, bei dem lateinamerikanische und afrikanische Bands in verschiedenen Kategorien gegeneinander antreten. Am Dienstag schließlich stirbt Joselito, Symbolgestalt des Karnevals, und wird unter großem Wehklagen begraben – nur um im nächsten Jahr wieder aufzuerstehen. Denn wie der Slogan des Karnevals besagt: „Wer dabei ist, genießt es.“ – in diesem Jahr übrigens vom 14. bis 17. Februar. Weitere Informationen und Buchung natürlich bei uns auf der Seite: www.suedamerika-csi.de

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Südamerika schmecken – Arroz de Coco

Wie schmeckt eigentlich Kolumbiens Karibikküste? Ganz klar: nach Meer. Ob gegrillt oder roh, mariniert oder paniert, Salzwasserfische, Shrimps, Garnelen, Hummer & Co stehen hier quasi täglich auf dem Speiseplan. Dazu noch etwas frisches Obst, und fertig ist das Gourmetmahl. Doch etwas fehlt – und wer Kolumbien bereits kennt, der weiß worum es geht: den Kokosreis, die vielleicht leckerste kleine Sünde der Welt. Ob als Hauptgericht, Beilage oder Nachspeise, ohne Kokosreis geht hier gar nichts.
Das Reisgericht gibt es zwar in mehreren karibischen Ländern, doch nirgends schmeckt es so lecker wie hier. Wir lüften das Geheimnis um die Zubereitung des perfekten arroz con coco titoté:

Zutaten:
1 frische Kokosnuss
1 Tasse Reis
2 TL Öl
2 TL Zucker
Salz
¼ Tasse Rosinen (optional)

Die Kokosnuss öffnen, die Kokosmilch in einen Behälter schütten und aufbewahren. Das Fleisch in kleine Stücke schneiden und zusammen mit der Kokosmilch in einen Mixer geben und pürieren. Die Flüssigkeit in einen Sieb geben und mit der Hand alle Flüssigkeit auspressen. Die Flüssigkeit mit einer Schüssel auffangen und beiseite stellen. Das im Sieb verbliebene Fruchtfleisch mit zwei Tassen Wasser erneut pürieren, aussieben und die Flüssigkeit wieder auf die Seite stellen.
Die erste Milch zum Kochen bringen, anschließend bei geringer Hitze köcheln lassen und gelegentlich umrühren, damit sie nicht am Boden festkocht. Die Milch verkocht und harte Stückchen bleiben übrig, diese langsam und unter stetigem Rühren karamellisieren.
Den Reis unter Rühren dazugeben, so dass er sich mit den Kokosstückchen vermischt. Das Öl hinzugeben und weiter rühren. Zwei Tassen der zweiten Milch dazugeben, anschließend mit Zucker und Salz abschmecken und nach Wunsch die Rosinen dazugeben.
Dann alles noch mal aufkochen, bis alle Flüssigkeit verschwunden ist und sich an der Oberfläche kleine „Krater“ auftun. 20 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis der Reis durch ist, anschließend umrühren und nach 10 Minuten servieren.

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Walbeobachtung in Kolumbien

Stellen Sie sich eine atemberaubende Kulisse vor, hinter Ihnen dichter Regenwald, vor Ihnen der unergründliche Pazifik – und genau vor Ihrer Nase springt plötzlich ein leibhaftiger Buckelwal aus dem Wasser. Diese Vorstellung wird in Kolumbien jedes Jahr zur Realität, wenn im Juli mehr als 800 Wale von der chilenischen Antarktis bis vor die Pazifikküste Kolumbiens wandern. In den warmen Gewässern gebären sie ihre Babys und ziehen sie auf.

Schon die Jungtiere sind knapp vier Meter lang und wiegen bis zu einer Tonne, ausgewachsen sind sie bis zu 18 Meter lang und 25 Tonnen schwer. Es ist eines der schönsten Naturerlebnisse, zu beobachte, wie sich der graue Koloss dem Wasser erhebt und erstaunlich elegant seine Sprünge vorführt. Die beste Zeit zur Walbeobachtung ist von Juli bis Oktober, je nach Belieben kann man die Wale in Kolumbien direkt vom Strand, vom Boot aus oder sogar beim Standup Paddling beobachten.

In einigen Küstenorten, zum Beispiel in Nuquí, Bahía Solano, El Valle und im Nationalpark Ensenanda de Utría ist es möglich kann man die Wale sogar vom Strand oder vom Balkon des Hotelzimmers sehen.

Kolumbien – Von der Kaffeekultur-Landschaft bis zur Karibikküste

Nach Ihrer Ankunft in Bogotá entdecken Sie die Hauptstadt Kolumbiens, mit ihren über acht Millionen Einwohnern eine pulsierende Metropole. Nicht verpassen sollte man einen Bummel durch die wunderschöne Altstadt La Candelaria, einen Besuch des Goldmuseums und eine Seilbahnfahrt auf den Hausberg Montserrate. Nach einem Abstecher zur berühmten Salzkathedrale von Zipaquira geht es nach Villa de Leyva, ein wahres Wunderwerk kolonialer Architektur. Entlang dem Fluss Rio Magdalena fahren Sie durch herrliche grüne Landschaften bis zur Ausgrabungsstätte San Agustín mit ihren über 500 teilweise überlebensgroße Steinstatuen, wo Sie in die Jahrtausende alte Kultur eintauchen.

Als nächstes steht ein Ausflug in die Kaffeekultur-Landschaft auf dem Programm, immerhin ist Kolumbien der weltweit drittgrößte Exporteur des schwarzen Goldes. Verbringen Sie einige Tage auf einer richtigen Kaffeefinca, entdecken Sie die Plantagen hoch zu Ross oder mit einem Willy Jeep und fühlen Sie sich wie ein Kaffeebaron der alten Tage

Nach so viel Grün wird es Zeit für etwas Blau – Sie fliegen nach Santa Marta an die Karibikküste, wo Sie an den herrlichen Stränden die Seele baumeln lassen können. Wer es aktiver mag unternimmt Ausflüge in den Nationalpark Tayrona, dessen dichte Wälder direkt an die weißen Sandstrände der Karibik angrenzen.

Das letzte Highlight auf Ihrer Kolumbienreise ist ein Besuch von Cartagena, Perle der Karibik und UNESCO-Weltkulturerbe. Blicken Sie von der Festung Felipe über die Stadt und den karibischen Ozean und machen Sie in den engen Gassen der Altstadt die Nacht zum Tag, bevor Sie zurück nach Deutschland fliegen. Erfahren Sie hier mehr über das Reiseland Kolumbien: http://www.suedamerika-csi.de/kolumbien.html